3422/AB XXIV. GP

Eingelangt am 21.12.2009
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BM für Finanzen

Anfragebeantwortung

 

Frau Präsidentin

des Nationalrates

Mag. Barbara Prammer                                               Wien, am        Dezember 2009

Parlament

1017 Wien                                                                GZ: BMF-310205/0206-I/4/2009

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau Präsidentin!

 

 

Auf die schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 3369/J vom 21. Oktober 2009 der Abgeordneten Stefan Markowitz, Kolleginnen und Kollegen beehre ich mich Folgendes mitzuteilen:

 

Zu 1. bis 8. und 10. bis 12.:

Angelegenheiten des Schulwesens bzw. der Erwachsenenbildung fallen nicht in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Finanzen. Die vorliegenden Fragestellungen betreffen daher keine in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Finanzen fallenden Gegenstände der Vollziehung.

 

Es wird zu diesen Fragen daher auf die Beantwortung der schriftlichen parlamentarischen Anfrage Nr. 3375/J vom 21. Oktober 2009 durch die Frau Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur sowie zu den Fragestellungen 10. bis 12. ergänzend auf die Beantwortung der schriftlichen parlamentarischen Anfrage Nr. 3368/J ebenfalls vom 21. Oktober 2009 durch den Herrn Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz verwiesen.

 

Zu 9.:

Die österreichische Finanzverwaltung verfügt über ein umfassendes ressortinternes Bildungssystem. Schwerpunkte sind neben den fachlichen Anforderungen einer Tätigkeit im Finanzressort auch Sozial- und Methodenkompetenzen sowie Managemententwicklung. Die Personalentwicklung legt großen Wert auf individuelle Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Führungskräfte des Ressorts als erste Personalentwickler ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten gemeinsam mit diesen die Entwicklungspläne und werden dabei von geschulten Personalentwicklerinnen und -entwicklern unterstützt.

 

Bedarf an standardisierten Seminarangeboten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund liegt bisher nicht vor, individuelle Bedarfe werden aber im Rahmen des Bildungssystems bearbeitet. Unabhängig davon werden im internen Bildungsangebot Lehrgänge zur interkulturellen Kompetenz angeboten, in deren Rahmen auch arbeitsplatzbezogene Themen zur Migration angesprochen werden. Zielsetzung dieser Lehrgänge ist der professionelle Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund und Ausdrucksschwächen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Josef Pröll eh.