9531/J XXV. GP

Eingelangt am 16.06.2016
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ANFRAGE

 

des Abgeordneten Riemer

und weiterer Abgeordneter

an die Bundesministerin für Gesundheit

betreffend Hase im Plastiksackerl verkauft

 

Wie die Kleine Zeitung berichtete, wurden in Leoben in der Nähe eines Supermarktes von einem unbekannten Mann ein Hase in einem Plastiksackerl zum Verkauf angeboten. Eine aufmerksame Passantin beobachtete den Hasen-Verkäufer, kaufte das Tier um fünf Euro frei und brachte es in eine Tierklinik.  Der Tierschutzverein Leoben erstattete Anzeige bei der Polizei.

Quelle:(http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/leoben/peak_leoben/4988155/Leoben_Hase-im-Plastiksackerl-verkauft_Anzeige)

 

In diesem Zusammenhang richten die unterfertigten Abgeordneten an die Bundeministerin für Gesundheit folgende

 

Anfrage

 

1.    Ist dem BMG dieser Vorfall bekannt?

 

2.    Konnte der unbekannte Täter bereits ausgeforscht werden?

 

3.    Falls der Täter bereits ausgeforscht werden konnte, welche Strafen drohen ihm?

 

4.     Gab es im Jahr 2016 in der Steiermark bereits weitere Fälle, bei denen Tiere auf nicht tierschutzgerechte Art und Weise zum Verkauf angeboten wurden?

 

5.    Falls ja, wie viele Fälle sind dem BMG bekannt?

 

6.    Wie viele Fälle österreichweit sind dem BMG bekannt, bei denen Tiere im Jahr 2016, auf nicht tierschutzgerechte Art und Weise verkauft wurden?

 

7.    In den letzten Monaten berichteten Tageszeitungen vermehrt von Vorfällen der Tierquälerei, wie viele Anzeigen wegen Tierquälerei gab es in der Zeit von 01. Jänner bis 15. Mai 2016 in Österreich?

 

8.    Bei wie vielen der 2016 zur Anzeige gebrachten Fälle von Tierquälerei konnten Täter ausgeforscht werden?