14.48.31

Abgeordnete Mag. Michaela Steinacker (ÖVP): Frau Präsidentin! Herr Vizekanzler! Herr Staatssekretär! Hohe Volksanwaltschaft! Frau Rechnungshofpräsidentin! Geschätz­te Bürger und Bürgerinnen! Hohes Haus! Ich möchte ganz kurz zum Sportbudget das Wort ergreifen, weil mir der Sport ein ganz, ganz großes Anliegen ist, und nicht nur mir, sondern auch all jenen, die sich für den Sport in Österreich engagieren, in den über 9 000 Vereinen, die wir in Österreich vertreten dürfen.

Die Basis für dieses Budget, wie es uns der Herr Vizekanzler im Kapitel Sport präsen­tiert hat, ist das doch sehr ambitionierte Regierungsprogramm zum Bereich des Sports, das zum Ziel hat, den Stellenwert des Sports in Österreich entsprechend zu stärken und den Sport nach vorne zu bringen. Das geschieht trotz der großen Linien des Bud­getziels, einen ausgeglichenen Haushalt zu schaffen, der Sparvorgaben der Ressorts und des Ziels, die Steuerlast der Bürgerinnen und Bürger zu senken. Obwohl dem ent­sprochen wird, ist es trotzdem gelungen, die Sportförderung auf dem Niveau zu halten, auf dem sie in den letzten Jahren war. Es wird das Sportbudget 2019 in etwa 130 Mil­lionen Euro betragen, im heurigen Jahr 129 Millionen Euro.

Herr Vizekanzler! Du hast uns versichert und angekündigt, dass du dich um die Valori­sierung der Sportförderung in Österreich kümmern wirst, und du bist bereit, dafür zu kämpfen, dass zusätzliches Geld in den Sport in Österreich kommt. Ich erachte das als sehr, sehr wichtig, denn das Geld muss nicht nur bei den Sportlerinnen und Sportlern, in den Vereinen, dort, wo im Rahmen von Ehrenamt Großartiges geleistet wird, ankom­men, sondern es muss auch nachhaltig für die Entwicklung des Sports in Österreich gesorgt werden, damit unsere Sportlerinnen und Sportler bessere Rahmenbedingun­gen und Chancen haben. – Danke, dass du dich darum auch persönlich kümmern wirst. (Beifall bei ÖVP und FPÖ.)

Ich erachte es als extrem wichtig, dass wir in den Budgets 2018 und 2019 wieder den Schwerpunkt auf Bewegung für unsere Kinder und Jugendlichen gesetzt haben. Kinder gesund bewegen ist seit 2009 ein Erfolgsprojekt. Hunderte beteiligte Vereine, Dachver­bände bewegen in über 150 000 Sporteinheiten unsere Kinder. Das ist ein dreifacher Mehrwert für unsere Kinder: Sie haben Spaß dabei, sie lernen besser in der Schule, und es wird dem Trend zur Übergewichtigkeit eine klare Absage erteilt.

Der zweite Schwerpunkt unserer Förderung ist die Gesundheitsförderung. Kollegin Ste­ger hat es ja gesagt: Jeder Euro, der in den Sport investiert wird, spart 5 Euro bei der Gesundheit. Prävention ist also bei der Sportförderung ein Gebot der Stunde. Wir ste­hen mit der Fit Sport Austria GmbH mit dem Qualitätssiegel für höchste Qualität im Sport für Jung und Alt, für alle Menschen, die in unseren Vereinen Sport betreiben. 550 000 Freiwillige in Österreich leisten so viel, wie wir es uns bezahlt im Sport niemals leisten könnten. Dafür sage ich ein aufrichtiges Danke an alle unsere Funktionäre und Freiwilligen. (Beifall bei ÖVP und FPÖ.)

Herr Vizekanzler, im Rahmen der Sport Strategie Austria hast du einen kooperativen Prozess eingeleitet. Die Sportverantwortlichen von Bund, Ländern, Gemeinden und den verschiedenen Verbänden sind aufgerufen, mitzuwirken, damit Sport mit dem gro­ßen Ziel gefördert wird, Österreich zu bewegen, die Menschen in Bewegung zu brin­gen. Egal ob Jung oder Alt, ob Fitness- oder Gesundheitssport, Leistungssport, Spit­zensport – Sport in Österreich soll jeden bewegen und am Ende des Tages begeis­tern. – Danke. (Beifall bei ÖVP und FPÖ.)

14.52

Präsidentin Anneliese Kitzmüller: Danke sehr.

Mir liegen dazu keine Wortmeldungen mehr vor. Die Beratungen zu diesem Themen­bereich sind somit beendet.