xxx fertig/WaFairtrade-Informationsausstellung

Präsident Mag. Wolfgang Sobotka|: Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Abgeordnete aller Klubs! Ich freue mich, dass ich so viele begrüßen kann, vor allem die Vertreter von Fairtrade, insbesondere xxx coll.Monsignore Schüller. Herzlich willkommen hier in unserem Parlament! Es ist ja mittlerweile eine gute Tradition, Sie kommen das 13. Mal hierher, um auch immer wieder das Bewusstsein von uns Abgeordneten zu schärfen – heute mehr denn je.

In den vergangenen Wochen und Monaten ist gerade dieses Thema der Nachhaltigkeit auf vielen Ebenen wieder ein ganz bedeutendes geworden, in der Frage der Nachhaltigkeit der Bodenbewirtschaftung, in der Frage der Nachhaltigkeit der Energieversorgung, hinsichtlich Klimaänderungen und der Herausforderungen, vor denen wir stehen. Heute steht insbesondere das xxx coll.SDG 8 in ganz besonderer Art und Weise im Mittelpunkt; wenn ich Frau Abgeordnete Jeitler-Cincelli anschaue, dann weiß ich immer, was sie damit meint. (Heiterkeit.) Viele unserer Abgeordneten sind engagiert gewesen, auch im xxx coll.NordSüdDialog und in der Globalen Verantwortung.

Wer von Ihnen das Buch von xxx coll.Martin Schröder schon gelesen und auch die Entwicklung in letzter Zeit analytisch betrachtet hat, wird auch sehr deutlich sehen können, dass sich in den letzten Jahren – und da erwähne ich gerne Fairtrade, Südwind, Klimabündnis und viele andere – etwas zum Positiven entwickelt hat. Es ist aber nicht genug, Luft nach oben ist vorhanden. Daher, glaube ich, braucht es verstärkte Bemühungen. Es ist für jeden ganz einfach, wirklich ganz persönlich etwas zu tun, und nicht notwendig, mit dem Finger auf einen anderen zu zeigen: indem man diese Produkte kauft. Sie kommen aus nachhaltiger Produktion, bei der Ökonomie und Ökologie in Balance sind, bei der es auch um soziale Standards geht, bei der es auch darum geht, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen in diesen Ländern nicht zu zerstören, sondern sorgsam weiterzuentwickeln.

So hat sich Fairtrade einen ganz besonderen Namen gemacht, und das Fairtrade-Zeichen finden Sie nicht nur in den Weltläden, sondern auch in den normalen Einkaufsläden. Wenn Sie herkömmliche Bananen bei Spar abwiegen müssen, haben diese immer die Nummer 1 auf der Waage, die Fairtrade-Bananen meistens die Nummer 3 oder die Nummer 7. Gehen Sie also nicht zur Nummer 1, sondern nehmen Sie die Fairtrade-Bananen! (Heiterkeit.) Ein paar Nummern weiß ich auswendig, Porree hat bei Spar die Nummer 23. Das ist der Nachweis, dass ich wirklich einkaufen gehe und von inhaltlicher Seite übereinstimme.

Ich denke, dass der Beitrag nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, und ich darf mich herzlich bedanken, dass Sie wieder den Weg zu uns gefunden haben, denn das ist kein Anliegen, das mit einem Mal erledigt ist, sondern das ist wirklich ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, das jeden Tag auch durch unser Kaufverhalten unterstützt werden kann. Dazu darf ich uns alle immer wieder ermuntern. Der Kaffee schmeckt besonders gut – in dem Sinne würde ich auch die Kaffeetrinker bitten, dem zuzusprechen.

Mich freut es, dass vor allem auch die Vertreter unserer Bauernschaft hier sind, weil ich glaube, dass diese Achse wichtig ist. Wie heute bei uns in Österreich Landwirtschaft betrieben wird und wie sie auch in vielen Teilen mit Nachhaltigkeit gelebt wird, zeigt, dass das kein Entweder-oder mehr ist, sondern daraus ein Sowohl-als-auch, eine Partnerschaft geworden ist. Dafür darf ich mich bei Georg Strasser und bei vielen seiner Mitstreiter herzlich bedanken. – The floor is yours! (Beifall.)