3072/J XXVII. GP

Eingelangt am 12.08.2020
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Anfrage

 

der Abgeordneten Gerald Loacker, Kolleginnen und Kollegen

an den Bundesminister für Soziales‚ Gesundheit‚ Pflege und Konsumentenschutz

betreffend Pensionskonto: Beitragsgrundlagen von 1970 bis 2019

Aufbau des individuellen Pensionskontos

Die individuellen Pensionskonten sind wie in der nachfolgenden Tabelle aufgebaut. Dabei sind jährliche Beitragsgrundlagen, Teilgutschriften, Aufwertungszahlen und Gesamtgutschriften enthalten. Den individuellen Pensionskonten sind natürlich auch die Indikatoren Geschlecht und Geburtsjahrgang zugeordnet. Schlussendlich lassen sich mit den Einzeldaten der Pensionskonten relativ leicht aggregierte, jährliche Durchschnittswerte ermitteln. Anhand dieser Merkmale und Aufzeichnungen lassen aufgrund der langen Zeitreihen relativ gut Trends ableiten. Im Falle von negativen Trends könnte dabei sehr schnell gegengesteuert werden. Dazu braucht es aber zunächst eine gewisse Datenoffenlegung für die entsprechende Analyse.

 

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Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende

Anfrage:



1.    Wie haben sich die Aufwertungszahlen seit 1970 entwickelt? (jährliche Darstellung)

2.    Wie haben sich die durchschnittlichen Beitragsgrundlagen seit 1970 entwickelt? (Darstellung: jährlich, nach Geschlecht und Geburtsjahrgang)

a.    Ergänzend die Zahl der zugrunde liegenden Personen?

3.    Wie haben sich die durchschnittlichen Beitragsgrundlagen, die auf Beitragszeiten ("Arbeitszeiten") beruhen, seit 1970 entwickelt? (Darstellung: jährlich, nach Geschlecht und Geburtsjahrgang)

a.    Ergänzend die Zahl der zugrunde liegenden Personen?

4.      Wie hoch waren die durchschnittlichen Beitragsgrundlagen je PV-Träger im Jahr 2019? (Darstellung Geschlecht und gesamt)

5.    Effizienterer Verwaltungsvollzug durch Transparenz. Aufwand für die Anfragebeantwortung: 

a.    Wie viele Personen insgesamt waren bei der Anfragebeantwortung involviert?

b.    Wie viele Arbeitsstunden insgesamt fielen für die Anfragebeantwortung an? (Angabe in Halbstunden, z.B. 1,5h)

c.    In welchem Ausmaß könnte eine strukturierte, laufende Datenoffenlegung (Transparenz) diesen Aufwand reduzieren? (Angabe in % und/oder Stunden)