4123/J XXVII. GP

Eingelangt am 12.11.2020
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Anfrage

des Abgeordneten Brückl
und weiterer Abgeordneter
an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung
betreffend Berücksichtigung der Bildungsempfehlung des Rates für Forschungs- und Technologieentwicklung

Der Rat für Forschungs- und Technologieentwicklung (FTE-Rat) gibt als Beratungsorgan der Bundesregierung laufend Empfehlungen ab, wie sich Österreich im Forschungs- und Technologiesektor verbessern könnte. Gemäß des vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie vorgelegten Tätigkeitsberichts des FTE-Rates (183 dB) wurde am 16. Dezember 2019 folgende Empfehlung (siehe Seite 64 des Berichts) abgegeben:

„Ratsempfehlung zur Etablierung von Entrepreneurship fördernden Kompetenzen im österreichischen Bildungssystem“

Demnach soll zunächst eine nationale Plattform geschaffen werden, die die einzelnen Initiativen zum Thema Entrepreneurship Education bündelt. Weiters soll die Aus- und Weiterbildung der Pädagogen verbessert und mittels neuer Anreizmodelle Interesse dafür geweckt werden. Schließlich wurde angeraten, moderne Unterrichtssettings, flexible Unterrichtszeiten, neue Lehrinhalte und eine innovative Prüfungskultur zu schaffen.

In diesem Zusammenhang richten die unterfertigten Abgeordneten an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung folgende

 

Anfrage:

 

1.    Wurden die oben genannte Empfehlung des FTE-Rates in irgend einer Form vonseiten Ihres Bundesministeriums berücksichtigt?

2.    Wenn ja, wie genau?

3.    Wenn nein, warum nicht?

4.    Wurden aufgrund der genannten Empfehlung konkrete Maßnahmen gesetzt?

5.    Wenn ja, welche?

6.    Wenn nein, warum nicht?

7.    Sind aufgrund der genannten Empfehlung Maßnahmen geplant?

8.    Wenn ja, welche?

9.    Wenn nein, warum nicht?

10. Welche sonstigen Konsequenzen ergeben sich für Sie aus der oben genannten Empfehlung?