7009/J XXVII. GP

Eingelangt am 16.06.2021
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Anfrage

des Abgeordneten Brückl, MA,
und weiterer Abgeordneter
an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung
betreffend der schulpsychologischen Beratungsstelle

Gerade der Bildungsbereich leidet unter der aktuellen Corona-Krise massiv. Schüler, Eltern aber auch Lehrer sind durch die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen wie Distance-Learning, regelmäßige Corona-Tests und das Fehlen sozialer Kontakte enormen körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt. Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wird auf eine schulpsychologische Beratungsstelle verwiesen, welche Schüler, Eltern und Lehrer, die sich mit den unterschiedlichsten (psychologischen) Problemen im Bereich des Schulwesens konfrontiert sehen, in Anspruch nehmen können (https://www.schulpsychologie.at/). Hierbei gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe einer Hotline, einen Termin für ein Beratungsgespräch mit einem zuständigen Schulpsychologen zu vereinbaren. Dieses Gespräch kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen, u.a. telefonisch oder über das Internet.

In diesem Zusammenhang richten die unterfertigten Abgeordneten an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung die folgende

 

Anfrage

1)    Seit wann gibt es diese schulpsychologische Beratungsstelle?

2)    Wie oft wurde der Service einer schulpsychologischen Beratung vor Ausbruch der Corona-Krise im März 2020 in Anspruch genommen (aufgeschlüsselt nach Monaten)?

3)    Wie oft wurde der Service einer schulpsychologischen Beratung seit Ausbruch der Corona-Krise im März 2020 in Anspruch genommen (aufgeschlüsselt nach Monaten)?

4)    Wie viele Mitarbeiter sind bei dieser Beratungsstelle tätig?

5)    Wurde die Anzahl der Mitarbeiter seit Ausbruch der Corona-Krise erhöht?

6)    Wenn ja, um wie viel?

7)    Wie viele davon sind Schulpsychologen?

8)    Wurde die Anzahl der Schulpsychologen seit Ausbruch der Corona-Krise erhöht?

9)    Wenn ja, um wie viel?

10) Wie hoch sind die monatlichen Kosten dieser Beratungsstelle (Personal und Sachkosten, intern, extern)?

11) Werden diese Gespräche aufgezeichnet?

12) Wenn ja, was passiert mit diesen Daten?

13) Gibt es Überlegungen, die schulpsychologische Beratungsstelle einzustellen?

14) Wenn ja, warum?

15) Wurde die schulpsychologische Beratungsstelle durch Inserate oder andere Werbeeinschaltungen beworben?

16) Wenn ja, wo?

17) Wenn ja, wie hoch waren die Werbeausgaben hierfür?

18) Wenn nein, warum nicht?