7049/J XXVII. GP

Eingelangt am 17.06.2021
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

Anfrage

 

der Abgeordneten Rosa Ecker, MBA

und weiterer Abgeordneter

an den Bundesminister für Arbeit

betreffend der Ökonomischen Faktoren von COVID-19 in Zusammenhang mit Frauen

 

 

Am 11. Mai 2021 fand der vierte „FrauenGesundheitsDialog“ unter dem Titel „Beyond COVID-19“ statt. Eines der zahlreichen Themen betraf die ökonomischen Faktoren im Zusammenhang mit Frauen. Denn „in den letzten Jahren wurde beobachtet, dass trotz steigender Beschäftigungsquote bei Frauen die Lohnquote gefallen ist. Die Erwerbsarbeit hat schon vor der Krise die soziale und ökonomische Inklusionsfunktion verloren. Die realen Lohnzuwächse entwickeln sich im Gegensatz zur Produktivität allgemein deutlich schwächer, was dazu führt, dass der traditionelle Erwerbsarbeitsmarkt als strukturelle Komponente an Bedeutung verliert. Ökonomische Ungleichheit ist in das österreichische Wirtschaftssystem eingeschrieben. (…) Besonders in Anbetracht der investierten Summen, um Krisenfolgen zu minimieren, muss man konkrete wirkungsorientiert verteilte Strategien entwickeln, welche die Zukunft der Ökonomie nachhaltig zum Besseren verändern – vornehmlich in Bezug auf Frauen.“

 

In diesem Zusammenhang stellen die unterfertigten Abgeordneten an den Bundesminister für Arbeit folgende

 

ANFRAGE

 

1.     Aus welchen konkreten Gründen ist trotz steigender Beschäftigungsquote die Lohnquote bei Frauen gefallen?

2.     Mit welchen konkreten Maßnahmen möchte man dem entgegen wirken?

3.     Aus welchen konkreten Gründen hat die Erwerbsarbeit (bereits vor der Krise) die soziale und ökonomische Inklusionsfunktion verloren?

4.     Mit welchen konkreten Maßnahmen möchte man dem entgegen wirken?

5.     Aus welchen konkreten Gründen entwicklen sich die Lohnzuwächse im Vergleich zur Produktivität schwächer?

6.     Mit welchen konkreten Maßnahmen möchte man dem entgegenwirken?

7.     Sind bezüglich der investierten Summen, die zur Minimierung der Krisenfolgen eingesetzt wurden, wirkungsorientierte Strategien entwickelt worden, um die Zukunft der Ökonomie vorteilhaft für Frauen zu verändern?

8.     Wenn „Ja“ mit welchen konkreten Maßnahmen?

9.     Wenn „Nein“, warum wurde dahingehend kein Handlungsbedarf gesehen?