15.16

Abgeordneter Andreas Minnich (ÖVP): Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Bundes­minister! Geschätzte Kollegen Abgeordnete! Hohes Haus! Sehr geehrte Zuseher zu Hause vor den Fernsehschirmen! Danke an die vielen Unternehmer, die in diesen so schwierigen Zeiten durchhalten.

Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe selbst die letzten Wochen und Monate viele intensive und auch emotionale Gespräche führen dürfen. Ich bin selbst als Modehändler mit 28 Mitarbeitern und zwei Lehrlingen mehr als sieben Wochen behördlich gesperrt gewe­sen. Da gab es null Umsatz, kein Einkommen. Trotzdem sind aber viele Rechnungen reingekommen, es gab Bankeinzüge vonseiten der Lieferanten, was das Konto unglaub­lich überzogen hat. Das sind Ausnahmesituationen, in denen Zusammenhalt gefragt ist.

Ich appelliere daher an die Konsumenten, unsere regionalen Klein- und Mittelbetriebe zu unterstützen, auf die Unternehmen zu schauen, vor Ort, lokal zu kaufen und den Fokus hier auf die Arbeitsplätze in der Region zu legen. Jetzt heißt es, einkaufen vor Ort, um die Wirtschaft vor Ort zu stärken.

Ich danke unserer Bundesministerin für die Unterstützung, für das offene Ohr, das sie immer hat, und auch für das Nachschärfen. Es ist besonders wichtig, dass wir hier am Puls der Zeit sind, in die Unternehmen hineinhören und Schritt für Schritt Maßnahmen umsetzen, die den Unternehmern helfen.

Es ist keine Schande, nachzubessern. Es ist alles besser, als einfach nur den Kopf in den Sand zu stecken und die Schuld auf irgendjemanden zu schieben. Wir müssen uns aus dieser Krise selbst wieder herauskämpfen. Dafür stehen die Unternehmen in Öster­reich. In diesem Sinne: Alles Gute und viel Kraft! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeord­neten der Grünen.)

15.19

Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gelangt Herr Abgeordneter Wurm. – Bitte.