17.31

Abgeordneter Karl Schmidhofer (ÖVP): Geschätzte Frau Präsidentin! Frau Ministerin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuseher zu Hause vor den Bildschirmen! Ja, der Tourismus ist von der Coronakrise besonders betroffen. Wir haben am 15. März unsere Betriebe von einem Tag auf den anderen schließen müssen, und natürlich sind wir gefordert, gut durch diese Krise zu kommen. 675 000 Vollzeitarbeitsplätze gibt es im Tourismus in Österreich, 153 Millionen Gästenächtigungen; 15,3 Prozent des BIPs, einen Umsatz von 59,2 Milliarden Euro erwirtschaften wir mit dem Tourismus.

Was tut das Ministerium? Was macht die Ministerin, damit wir gut durch diese Krise und aus dieser Krise kommen? – Folgende Maßnahmen – schade, dass Kollege Schellhorn nicht im Saal ist –: Wirtepaket, Kurzarbeit, Haftungen, Fixkostenzuschüsse (Abg. Eypeltauer: Es ist besser, dass er nicht da ist!) und jetzt der Neustartbonus für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was beim Hochfahren ganz besonders wichtig ist, weil man ja nicht gleich eine Vollauslastung hat, sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schrittweise, so wie die Gäste kommen, in die Betriebe holt. Weitere Lockerungen sind in Aussicht.

Ich darf auch ausführen, dass das gastfreundlich und sicher passieren wird. Es wird jetzt damit begonnen, Coronatests in fünf Regionen Österreichs zu machen. Bei mir zu Hause, zum Beispiel, in der Urlaubsregion Murau-Murtal, konkret in Spielberg (Abg. Loacker: Was ist im Salzkammergut? Was ist in Vorarlberg?), werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet, damit mehr Sicherheit für unsere Gäste, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet wird. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)

Ich darf weiters ausführen, dass es gemeinsam mit der Österreich Werbung und mit den Landestourismusorganisationen ein Werbepaket in der Größenordnung von 40 Millionen Euro gibt, damit der Tourismus wiederbelebt wird.

Lieber Sepp Schellhorn, mir ist nicht bange um den Tourismus. In den „Salzburger Nachrichten“ (eine Ausgabe der genannten Zeitung in die Höhe haltend) schreibt man schon von einer spürbar positiven Stimmung, von einer guten Buchungslage et cetera. Bitte, beschäftigen Sie sich auch ein bisschen damit, was links und rechts passiert!

Der Plan T für den Tourismus (eine Broschüre mit der Aufschrift „Plan T – Masterplan für Tourismus“ in die Höhe haltend) ist die langfristige Perspektive – Sepp Schellhorn war selber dabei, er ist einer, der daran mitgewirkt hat und das mit seiner Unterschrift bestätigt hat (Bundesministerin Köstinger: Das hat er vergessen!) –: mit einem soliden Budget, mit einem guten Programm durch die Krise und mit dem Plan T in die Zukunft. – Danke dafür, Frau Ministerin! Vielen Dank! Urlaub in Österreich: Wir freuen uns, wenn wir uns in den Regionen sehen! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)

17.34

Präsidentin Doris Bures: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Erwin Angerer. – Bitte.