19.47

Abgeordnete Mag. Eva Blimlinger (Grüne): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Rechnungshofpräsidentin! Ich werde mich kurz fassen. Es liegen drei Berichte vor: der Bericht betreffend die Staatsoper, der Follow-up-Bericht zum Burgtheater – wir kennen die Geschichte davor – und der Bericht betreffend die Österreichische Nationalbibliothek.

Zur Staatsoper: Die Kartenfrage ist weitgehend gelöst; nämlich die Karten an Büros weiterzugeben und damit massiv zu verteuern und den Preisunterschied nicht für die Staatsoper zu lukrieren, sondern für Kartenbüros.

Das Thema Opernball-Karten sollte man wirklich lösen. Es ist noch nicht ganz gelöst, aber für den nächsten Opernball plant die neue Direktion, die Anzahl der vergünstigten Opernballkarten doch etwas zurückzunehmen.

Burgtheater Follow-up-Überprüfung: Da ist es wirklich notwendig – das ist das Einzige, was noch offen ist –, MitarbeiterInnengespräche durchzuführen. Das ist in Planung: eine Struktur, die für alle Häuser der Bundestheater gelten soll, um da in Zukunft wirklich auch ein einheitliches, sinnvolles System zu haben.

Offen ist – und das sollte man sich wirklich anschauen –: das Gehalt des künstlerischen Geschäftsführers mit zusätzlicher Pauschale für Inszenierungen. Das wurde schon im ersten Bericht unter anderen Direktoren aufgezeigt; da sollte man jedenfalls hinschauen.

Nationalbibliothek: Vieles, was den Bau oder die mögliche Lagerung betrifft, ist nicht unmittelbar ein Problem der Nationalbibliothek, sondern viel eher sozusagen der Burghauptmannschaft, die ja die Gebäude und die Lagerungsbestände verwaltet.

Lassen Sie mich einen Punkt herausgreifen: In Planung war ein Tiefspeicher unter dem Heldenplatz um circa 80 Millionen Euro. Es wurde eine andere Lösung gefunden, worüber ich sehr froh bin, weil der Tiefspeicher mit einer Tiefgarage gekoppelt gewesen wäre. Ich muss Ihnen sagen, weder Tiefspeicher noch Tiefgarage am Heldenplatz, wo der Quadratmeterpreis einer der teuersten ist, sind, wie ich glaube, eine gute Lösung. Wenn das Parlament dann wieder übersiedelt, wäre es eigentlich schön, wenn es dort einen freien Platz ohne Autos mit viel Bewegungsfreiheit als öffentlichen Raum geben würde. (Beifall bei den Grünen und bei Abgeordneten der ÖVP.)

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Windisch-Kaserne in Richard-Wadani-Kaserne umbenannt werden soll. – Danke. (Beifall bei den Grünen.)

19.50

Präsidentin Doris Bures: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Andreas Minnich. – Bitte.