Eingebracht von: Huber, Günther

Eingebracht am: 05.03.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

um gleich auf den Punkt zu kommen: das fällt Ihnen dazu ein, um die Epidemie in den Griff zu bekommen.? Ein Zusammentreffen von mindestens vier Personen als Veranstaltung zu nennen?

Unabhängig davon, dass dies ein Eingriff auf unsere persönlichen Grundrechte der besonderen Art ist, wissen Sie anscheinend nicht, was bei einer Veranstaltung so passiert.

 

Zur Definition:

Eine Veranstaltung ist „ein zeitlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht, einer Programmfolge mit thematischer, inhaltlicher Bindung oder Zweckbestimmung in der abgegrenzten Verantwortung eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen teilnimmt“

Interessante Schlagwörter wie "zeitlich begrenzt", "Programmabfolge mit thematischer inhaltlicher Bildung". Also für ein Treffen mit vier Personen aus zwei Haushalten nicht ganz passend.

 

Somit fällt Fernsehen unter Public Viewing - obwohl man zu Hause oder in einem Hotel (früher im Fernsehraum) mehr als 20 Personen sein musste, damit das zutrifft. Müssen wir dann, wenn wir diese Veranstaltung machen, diese auch bei der AKM melden, weil wir doch sicher gemeinsam Musik hören werden - natürlich mit Abstand &  FFP2 Maske bei guter Durchlüftung des Raumes.

 

"...dies ein wesentlicher Faktor im Hinblick auf die Kontaktpersonennachverfolgung und damit die Eingrenzung von Infektionsquellen darstellt." Das ist doch nicht wirklich der Grund. In eine Veranstaltung kann man leichter von außen eingreifen und so fördern wir wieder die Unsicherheit, nutzen die Angst aus, um die Bevölkerung zu manipulieren.

 

Am Beispiel von Deutschland erkennt man, dass eine Verlängerung des Lockdowns für unser Land gut gewesen wäre. Sie können mir glauben, dass ich mehr als genug davon habe. Aber wir sollten das Virus beherrschen, aber es ist genau das Gegenteil der Fall. Wir sollten lernen, wie mit all den anderen Viren zu leben. Daher wäre eine spätere Öffnung sicherlich besser gewesen, und in dieser Zeit hätte man das Thema "IMPFEN" vorantreiben können.

 

Dass diese Zeit für Politiker keine leichte Zeit ist, braucht man nicht zu erwähnen. Aber für uns als Bevölkerung auch nicht. Als Selbständiger weiß ich ein Lied davon zu singen. Ja, es gibt Hilfsmittel (auf die im November genehmigte Zahlung warte ich noch immer), aber sie kommen nicht an. Die Welt ist müde, pandemiemüde. Glauben Sie allen ernstes, dass man sich in der Wohnung treffen will? Die Leute wollen hinaus und jeder Sonnenstrahl wird dazu genützt werden. Kommt dann in zwei Wochen der Vorschlag, dass man bei Zusammentreffen von 5 Personen aus zwei verschiedenen Haushalten das in Zukunft eine Open Air Veranstaltung nennen wird.

 

Ich habe mich noch nie auf dieser Seite geäußert und es hätte in der Vergangenheit viele Gründe gegeben, aber ich habe auf die Politik vertraut. Das war anscheinend ein Fehler.

 

Mir ist klar, dass ich mit dieser Stellungnahme nicht wirklich viel bewegen kann, aber wenn es nur einen Nachdenkprozess auslöst, hat dieses Schreiben seinen Sinn erfüllt.

Mit besten Grüßen