Eingebracht von: Prohaska, Fabian

Eingebracht am: 05.03.2021

Sehr geehrte Damen und Herren des hohen Hauses!

 

 

Ich hab mir die neueste Novelle gründlich durchgelesen, und sehe mich einmal mehr gezwungen, an Ihre Vernunft zu appellieren. Eine Krankheit, ganz gleich welche, legitimiert in keinster Weise, so ausufernde Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte, sowie der Menschrechte zu verordnen.

Es mag zutreffen, dass es einzelne, schwere Fälle gibt, welche aufs tiefste zu bedauern sind, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Österreich ein liberaler Staat bleiben muss, in dem sich Bürger frei ihres persönlichen Bedürfnisses jederzeit, in nicht limitierter Anzahl, und ohne es behördlich anzumelden treffen dürfen.

Das Zusammentreffen von Menschen ist die Basis jeder freien Gesellschaft, ohne Kontakt ist die Gesellschaft an sich ad absurdum geführt, und weder Regierungen noch Organisationen sollten ein Mitspracherecht haben, ob, wann, wo und mit wem ein Treffen von Menschen stattfindet.

 

Ich bin überzeugt davon, dass es auch unter Ihren Reihen noch einzelne Personen gibt, welche einen Bezug zum realen Leben nicht verloren haben, und dass Sie diesen Entwurf schleunigst zurück ziehen lassen.

 

Mit freundlichen Grüßen und in Zuversicht, in Zukunft keine solchen Anmaßungen mehr zu erfahren, ein besorgter Staatsbürger,

 

Fabian Prohaska