Eingebracht von: Riegler, Martina

Eingebracht am: 07.03.2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ein Jahr schon bemühen wir uns mal mehr, mal weniger mit Verständnis, uns an die Regeln zu halten, um an der Eindämmung der Pandemie und als Respekt zu gefährdeten Personengrup-pen mitzuwirken. Viele Gebote, Verbote, Anordnungen,... lassen sich in Frage stellen, weil wir Bürger zu wenig von der Regierung informiert werden und daher den Beweggrund zu manchen Entscheidungen nicht verstehen. Sie müssen doch verstehen, dass dadurch der Unmut in der Bevölkerung noch mehr steigt. Mittlerweile besteht das Gefühl, aus Österreich entsteht eine Diktatur und das nicht von der Regierung ungewollt, unbeabsichtigt, unbewusst. Ich bitte Sie, ja ich fordere Sie auf, uns die Wahl zu lassen. Uns zu nichts zu zwingen. Kein Testzwang, kein Impfzwang für bestimmte Berufsgruppen, sondern die Wahlmöglichkeit, die freie Entschei-dungsmöglichkeit. Kein Ausgrenzen und keine Diskriminierung mehr - wenn du das nicht tust, dann darfst du das und das auch nicht tun. Diese Taktik funktioniert auch bei der Kindererziehung nicht. Mittlerweile ist man als gesunder Mensch, der keine Notwendigkeit zu einer Testung sieht und aus ELGA ausgestiegen ist, im Nachteil. Irre! Wo kommen wir hin, wenn wir keine Verantwortung mehr für uns selber tragen dürfen, keine eigenen Gedanken haben, nicht mehr kritikfähig sind? Die junge Generation lernt dies ja nicht mal mehr. Aber auch sie sollen mal Verantwortung im Beruf tragen. Bitte, hören Sie auf, die Bevölkerung zu ängstigen, spielen Sie nicht mit Zahlen, seien Sie ehrlich!!! Behandeln Sie uns Bürger bitte so, wie auch Sie, persönlich als Mensch, von anderen behandelt werden wollen. Und seien Sie sich bewusst, jede Entscheidung, die Sie jetzt treffen, hat Auswirkung für die Zukunft. Für eine Zeit, in der Sie auch nicht mehr Regierungsmitglied sind. Wie soll diese Zeit aussehen, die Sie geschaffen haben? Eine Gesellschaft, unzufrieden, psychisch krank, arbeitsunfähig, freudlos, hörig, radikal, neidisch, misstrauisch.... Denn genau das, ist jetzt im Entstehen. Ändern Sie es, JETZT!

Noch habe ich Hoffnung. Martina Riegler