LETZTES UPDATE: 12.06.2017; 17:15
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Sag mir, wo die Frauen sind

Wie viele Frauen arbeiten derzeit im Parlament? In welchen Ausschüssen sitzen sie? Ein Überblick:

Unterpunkte anzeigen Frauen im Nationalrat

Präsidium des Nationalrates

Seit 2. September 2014 hat Doris Bures das Amt der Präsidentin des Nationalrates inne. Sie folgte auf Barbara Prammer, die als erste Frau in der österreichischen Geschichte dieses Amt von 30. Oktober 2006 bis zu ihrem Ableben am 2. August 2014 (XXIII. bis XXV. GP) bekleidete.

Nationalrätinnen: große Unterschiede bei den Parteien

Der aktuelle Frauenanteil informiert über die Verteilung im Nationalrat.

Ansprechpartnerinnen in den Klubs

In den parlamentarischen Klubs der Parteien kümmern sich folgende Personen um Frauenangelegenheiten:

Weitere statistische Daten

Altersstruktur im Nationalrat

Liste der weiblichen Abgeordneten: alphabetisch / nach Klubs (SPÖ, ÖVP, FPÖ, GrüneTeam Stronach und Neos.

Ausbildung der ParlamentarierInnen

Unterpunkte anzeigen Frauen im Bundesrat

Frauen im Präsidium

Im dreiköpfigen Präsidium sitzen mit der Präsidentin des Bundesrates Sonja Ledl-Rossmann und der Vizepräsidentin Ingrid Winkler zwei Frauen.

Bundesrätinnen: große Unterschiede zwischen den Parteien

Der aktuelle Frauenanteil informiert über die Verteilung im Bundesrat.

Frauen in den Ausschüssen

Frauen sind in allen Ausschüssen des Bundesrates als Mitglieder vertreten. In den meisten davon haben Frauen entweder die Funktion einer Obfrau, Obfrau- bzw. Obmannstellvertreterin oder Schriftführerin inne.

Weitere statistische Daten

Altersstruktur im Bundesrat

Liste der weiblichen Mitglieder des Bundesrates: alphabetisch / nach Klubs (SPÖ, ÖVP, FPÖGrüne).

Ausbildung der ParlamentarierInnen

Unterpunkte anzeigen Internationaler Vergleich

Aktuell sind in Österreich 56 der 183 Nationalratssitze mit Frauen besetzt: Das entspricht einem Anteil von rund 31 Prozent. Wie sieht es weltweit aus? In welchen Parlamenten sitzen wie viele Frauen? Die Interparlamentarische Union veröffentlich regelmäßig einen Überblick.

Viele Frauen, viel Emanzipation?

Weltweit sind die Abgeordneten in den Parlamenten etwa 20 Prozent Frauen. Es gibt deutliche regionale Unterschiede - und sehr unterschiedliche Ursachen für einen hohen Frauenanteil: In Kriegs- und Krisengebieten sitzen manchmal relativ viele Frauen im Parlament ohne, dass sich daraus ein besonders frauenfreundliches Klima ableiten ließe.

Unterpunkte anzeigen Frauen in der Parlamentsdirektion

Auch für die Parlamentsdirektion - die Verwaltungseinrichtung des Parlaments - ist Frauenförderung ein wichtiges Thema. Eine Parlamentsdirektorin gab es bisher noch nicht. Seit 1. November 2008 leitet erstmals eine Frau den Bereich Legislative: Dr.in Susanne Janistyn-Novák ist damit die erste Parlamentsvizedirektorin.

Immer mehr Frauen

Die erste Dienstleiterin wurde 1993 bestellt. Derzeit werden vier der insgesamt sieben Dienste von Frauen geleitet: der Bundesratsdienst, der Rechts-, Legislativ- und wissenschaftliche Dienst sowie der EU- und Internationale Dienst. Drei Frauen üben außerdem die Funktion einer DienstleiterIn-Stellvertreterin aus. 20 Frauen nehmen Leitungsfunktionen wahr: 16 davon sind Abteilungsleiterinnen, zwei Referatsleiterinnen und auch die Nationalrats- und die Bundesratskanzlei werden von Frauen geleitet.

Mehr als die Hälfte der AkademikerInnen

Während die erste Akademikerin 1968 in den Dienststand der Parlamentsdirektion aufgenommen wurde, liegt der Frauenanteil bei den AkademikerInnen mittlerweile bereits bei 58 Prozent. Auch wenn man die Gesamtzahl der Bediensteten der Parlamentsdirektion betrachtet, hat der Frauenanteil die 50-Prozent-Marke überschritten.

Frauenförderung und individuelle Arbeitszeitmodelle

Frauenförderung in der Parlamentsdirektion bedeutet aber nicht nur den vermehrten Zugang von Frauen zu Führungspositionen, sondern auch Unterstützung für das generelle Bestreben der Frauen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Teilzeitbeschäftigung, individuelle Arbeitszeitmodelle, Telearbeit und anderes mehr sind entsprechende Angebote. Auch hinsichtlich der Aus- und Weiterbildung wird auf frauenspezifische Bedürfnisse zunehmend Rücksicht genommen.

Weitere Links

Weitere Informationen

Männer und Frauen in der EU - Daten und Fakten

Women in National Parliaments