LETZTES UPDATE: 25.09.2017; 13:53

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LEADER

LEADER (franz. „Liaison entre Actions de Développement de l´Économie Rurale“, „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“) ist ein Programm zur Förderung von Initiativen und Projekten im Bereich der Entwicklung des ländlichen Raums. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Kennzeichnend für Leader ist, dass Projekte in einer bestimmten Region im „bottom-up-Ansatz“, das heißt von lokalen Aktionsgruppen, entwickelt und getragen werden.
Im neuen Mehrjährigen Finanzrahmen 2014-2020 ist vorgesehen, dass mindestens 5 % der Mittel für Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung für Leader-Projekte reserviert sein müssen.

Legislativakte

siehe Gesetzgebungsakte (Legislativakte)

Leonardo da Vinci

Der Name des großen Renaissance-Künstlers steht für ein Europäisches Bildungsprogramm zur beruflichen Förderung von Schülern und Schülerinnen, jungen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, Ausbildenden sowie graduierter Personen. Es beinhaltet geförderte Maßnahmen wie Berufspraktika im Ausland bzw. Schüleraustauschprogramme und unterstützt Entwicklungspartnerschaften zwischen Unternehmen, Behörden, Sozialpartnern oder Forschungseinrichtungen. Seit 1. Jänner 2014 ist das Programm Teil des Erasmus+-Programms.

Lissabon Strategie

Beim Europäischen Rat in Lissabon im Frühjahr 2000 haben die Staats- und RegierungschefInnen ein Programm zur wirtschaftlichen und sozialen Weiterentwicklung der Union vereinbart: "Bis 2010 soll die Europäische Union zum wettbewerbfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt werden, einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einen größeren sozialen Zusammenhalt zu erreichen." Jedes Jahr beim Frühjahrsgipfel widmete sich der Europäische Rat dem Lissabon-Prozess und überprüfte die Fortschritte der Mitgliedstaaten. Nach halber Laufzeit wurde die Strategie im Frühjahr 2005 überprüft und beschlossen, die Anstrengungen stärker auf die Erhöhung von Wachstum und Beschäftigung zu konzentrieren. Die Mitliedstaaten arbeiteten dazu eigene Nationale Reformprogramme (NRP) aus. Auch auf parlamentarischer Ebene wurden während der österreichischen Ratspräsidentschaft 2006 Maßnahmen zur Umsetzung der Lissabon Ziele formuliert.

Als Nachfolger dieser Strategie wurde am 10. Juni 2010  die "Europa 2020-Strategie" vom Europäischen Rat angenommen.