LETZTES UPDATE: 12.11.2018; 09:22
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1918 - Das Werden der Republik

2018 jährt sich zum hundertsten Mal die Ausrufung der Republik. Lesen Sie hier Berichte zu parlamentarischen Debatten sowie zu wichtigen Begebenheiten und Ereignissen des Jahres 1918. Die Serie wird bis zum Jahresende laufend erweitert.

12. November 2018: Die Ausrufung der Republik

In den ersten Novembertagen 1918 entschied sich das weitere Schicksal unserer Heimat. Nachdem sich die meisten Kronländer aus dem Verband der Habsburgermonarchie verabschiedet hatten, proklamierte die Provisorische Nationalversammlung am 12. November 1918 die Republik. Österreich schlug damit ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Mehr

3.November 1918: Das Parlament wird beschlagnahmt

Während sich in Schönbrunn Kaiser Karl immer noch weigert, der Herrschaft zu entsagen, gehen die Abgeordneten der Provisorischen Nationalversammlung daran, Fakten zu schaffen. Mehr

30. Oktober 2018: Deutschösterreich tritt ins Licht

Am 30. Oktober 1918 gibt die Provisorische Nationalversammlung dem neuen Staat seine Gremien und beschließt grundlegende Gesetze wie die Abschaffung der Zensur. Mehr

21. Oktober 1918: Die Provisorische Nationalversammlung konstituiert sich

Nach vier Jahren ermüdendem Stellungskrieg gerieten die Mittelmächte ab September 1918 markant in die Defensive. Die einzelnen Nationen der Donaumonarchie schickten sich an, ihre eigenen Staaten zu schaffen, sodass auch die Vertreter Österreichs über die Zukunft ihres Landes nachdenken mussten. Mehr

16. April 1918 - Die Sixtus-Affäre

Ein diplomatischer Fauxpas bringt den Kaiser in die Bredouille. Mehr

3. März 1918 - Der Friede im Osten

Über drei Jahre währte der Krieg im Herbst des Jahres 1917 bereits, und weder im Westen noch im Osten schien es dabei etwas Neues zu geben. Doch dann brach in erstaunlich kurzer Zeit des Zarenreich in Russland in sich zusammen. Mehr

1. Februar 1918 - Der Aufstand der Matrosen von Cattaro

Ende Jänner war die große Streikbewegung zu einem Ende gekommen. Doch unter der Oberfläche gärte es weiter. Dies umso mehr, als die grundlegenden Missstände, die zum Ausbruch des Streiks geführt hatten, auch danach nicht behoben wurden. Auch in der Armee war die Verpflegung mehr als dürftig, und Parolen allein hielten die Moral nicht länger aufrecht. Mehr

22. Jänner 1918 - Die Zukunft Böhmens und Mährens im Reichsrat

Im vierten Jahr des Krieges steht die Donaumonarchie auf tönernen Füßen. Immer mehr Nationen, die von Habsburg regiert werden, wollen lieber ihren eigenen Staat haben. Vor allem die Slawen, die in Österreich-Ungarn stets benachteiligt waren, wollen ihre Zukunft selbst gestalten. Mehr

Der Jännerstreik

Dreieinhalb Kriegsjahre nötigen der Bevölkerung alles ab. Familien bangen um ihre Söhne, ihre Väter, ihre nahen Verwandten, die an der Front sind. In den Geschäften gibt es kaum noch Nahrungsmittel, und die sind so teuer und unerschwinglich, dass die Menschen hungern müssen. Die tägliche Arbeit wird immer mehr, und als die Regierung erneut die Preise anheben will, da reißt der Bevölkerung der Geduldsfaden. Mehr