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Politische Matinee "Frauen - Erinnern" anlässlich des Internationalen Frauentages

Mittwoch, 7. März 2018, 10:30 Uhr, Parlament (Palais Epstein)

Das Jahr 2018 ist durch zahlreiche Jubiläen und Jahrestage wichtiger Wegmarken der österreichischen Zeitgeschichte geprägt. Der Anteil von Frauen an dieser Geschichte war lange Zeit von der öffentlichen Erinnerung und dem kulturellen Gedächtnis nahezu ausgeschlossen. Gleichzeitig waren und sind es aber häufig Frauen, die Erinnerungsarbeit aktiv betreiben und in unserer Gesellschaft die Aufgabe des Erinnerns übernehmen.

Darauf macht die renommierte Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann mit ihrem Einleitungsvortrag über „Weibliches Erinnern“ aufmerksam, die mit ihren Arbeiten über individuelles, soziales, nationales und transnationales Erinnern der Gedächtnisforschung wichtige Impulse gegeben hat.

Anschließend bieten die Historikerin Johanna Gehmacher, die Schriftstellerin Maja Haderlap, die Soziologin Brigitte Halbmayr und Aleida Assmann in einem von Journalistin Sibylle Hamann moderierten Podiumsgespräch Einblicke in unterschiedliche Perspektiven zum Thema "Frauen und Erinnerung".

Programm

Begrüßung

Doris Bures
Zweite Präsidentin des Nationalrates

Keynote "Weibliches Erinnern"

Aleida Assmann
Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Professorin emerita für Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, Korrespondierendes Mitglied der ÖAW

Podiumsdiskussion

Johanna Gehmacher
Historikerin, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Leiterin des Forschungsschwerpunktes Frauen- und Geschlechtergeschichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

Maja Haderlap
Schriftstellerin, Ingeborg Bachmann-Preisträgerin 2011

Brigitte Halbmayr
Soziologin und Politologin, Institut für Konfliktforschung Wien, Forschungsschwerpunkt Frauen und NS-Verfolgung, Oral History sowie Erinnerungspolitik

Moderation

Sibylle Hamann
Journalistin und Autorin