LETZTES UPDATE: 19.03.2018; 12:19
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Girls' Day 2014 - Eindrücke aus dem Parlament

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat auch heuer Mädchen im Alter von zehn bis 16 Jahren ins Parlament zum Girls' Day eingeladen. Parlamentsdirektor Harald Dossi hieß die TeilnehmerInnen willkommen und überbrachte herzliche Grüße der Präsidentin. Die jungen Besucherinnen lernten frauenuntypische Berufe im Parlament kennen und diskutierten mit Parlamentarierinnen über deren Arbeit im Nationalrat und Bundesrat. Auch eine Führung durch das historische Gebäude stand auf dem Programm. Ihre Eindrücke vom Girls' Day 2014 schildern die Mädchen auf dieser Seite, die sie selbst erstellt haben.

Heute haben wir an einer Führung durch unser Parlament teilgenommen. Dabei haben wir erfahren, dass die Sitzungen früher nicht immer gesittet abliefen und die Bürger diese oft als Unterhaltungsmöglichkeit nutzten. So kamen Damen oft mit Abendroben, um den Männern bei ihren Diskussionen zuzuhören. Die Frauen selbst hatten noch kein Wahlrecht und waren im Parlament nicht vertreten.

Diese hitzigen Diskussionen wurden im Historischen Sitzungssaal geführt. Wir hatten aber die Möglichkeit, nicht nur diesen, sondern auch den Bundesratssaal und den Nationalratssaal zu sehen.

Nach der Hausführung machten wir eine kurze Pause und gingen in das ORF-Stadtstudio. Dort durften wir uns als Moderatorin, Kamerafrau und hinter dem Mischpult probieren. Danach waren wir bei der Pressestelle, wo wir mehr über deren Aufgaben erfahren haben. Weiters waren wir nochmal im historischen Sitzungssaal und uns wurden Fundstücke, die man durch Zufall gefunden hat, gezeigt.

Damit haben wir unseren Bericht beendet, danke für's Durchlesen!

Eva König & Julia Schwetz

Heute waren wir im Parlament zu Gast. Ein imposanter Raum sticht sofort ins Auge und zieht die Aufmerksamkeit der BesucherInnen auf sich - die Säulenhalle.

Sie bildet das Zentrum des Parlamentgebäudes und umfasst die Hälfte eines Fußballfeldes. Den Namen trägt die Säulenhalle aufgrund der 24 korinthischen Säulen. Diese sind jeweils aus einem einzigen Marmorstück angefertigt und stammen aus Salzburg.

Ein Bombeneinschlag im Zweiten Weltkrieg hat zwei jener Säulen so stark beschädigt, dass diese ersetzt werden mussten. Jedoch lässt sich kaum ein Unterschied zwischen den Originalsäulen und den Ersatzsäulen erkennen.

Ein Bericht von Kathi und Hanna

Beim heutigen Besuch im Parlament haben wir Fundstücke aus dem Historischen Sitzungssaal gesehen. Die meisten wurden 2013 bei Renovierungsarbeiten gefunden. Die meisten Dokumente stammen vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie wurden unter den fix montierten Stühlen "abgelegt" und "vergessen". Im Mischraum, der unter dem Historischen Sitzungssaal liegt, wird die Luftzufuhr geregelt. Dort findet man auch oft "veloren Gegangenes".

Der Besuch war sehr interessant und aufschlussreich. Er bot uns die Gelegenheit, mehr über Politik und das Parlament zu erfahren.

Ein Bericht von Elanna und Sara

Wir haben interessante Fundstücke aus dem Historischen Sitzungsaal gesehen. Es sind Dokumente wie z.B. Teile von Briefen, Straßenbahnfahrkarten, Zuckerlpapier. Sie stammen von den Abgeordneten des Reichsrates.

Die Papierreste sind mehr als hundert Jahre alt. An ihnen kann man sehen, dass die Schrift damals eine andere war, als wir sie heute kennen. Die Abgeordneten haben diese Papiere weggeworfen. Die Reste sind in die Lüftungsschächte gefallen und so sind sie erhalten geblieben.

Sehr interessant für uns war auch, die Luftmischanlagen im Keller des Parlaments zu sehen. Von dort wird der Historische Sitzungssaal belüftet.

Ein Bericht von Laura und Sarah

Heute, am Girlsday, wurde das Stadtstudio von fünf Mädchen besucht. Es befindet sich im Untergeschoss des BesucherInnenzentrums im Parlament.

Das hat die Mädchen sehr interessiert und mitgerissen.

Cezanne wurde von Rumeysa interviewt und von Jasmin und Valentina tüchtig aufgenommen. Die Szene wurde von Katharina ins richtige Licht gerückt.

Wir wurden infomiert, dass schnelle Meldung aus dem Parlament vom Stadtstudio ausgestrahlt werden. 

Ein Bericht von Jasmin und Cezanne

Am besten hat uns das Arbeiten mit der Kamera gefallen. Besonders interessant war das Schneiden der Filmaufnahmen. Wir konnten die verschiedenen Wiedergabeeffekte selbst anpassen. Wir finden den Job als Parlamentsredakteurin sehr spannend und interessant.

Wir haben auch die Leiterin des Pressediensts des Parlaments kennen gelernt. Von einem Monitor aus beobachten die Redakteurinnen die Sitzungen des Nationalrates. Sie machen sich Notizen. Anschließend verfassen sie Texte. Diese werden dann an Agenturen geschickt und diese entscheiden, ob sie die Meldungen veröffentlichen. Die Informationen sind wichtig für die Öffentlichkeit, um etwas über den demokratischen Prozess im Parlament zu erfahren.

Ein Bericht von Katharina und Valentina