LETZTES UPDATE: 20.04.2017; 11:19
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Girls' Day 2016 - Eindrücke aus dem Parlament

Nationalratspräsidentin Doris Bures hat auch heuer Mädchen im Alter von zehn bis 16 Jahren ins Parlament zum Girls' Day eingeladen. Die jungen Besucherinnen lernten Berufe im Parlament kennen und diskutierten mit Parlamentarierinnen über deren Arbeit im Nationalrat und Bundesrat. Auch ein Besuch der laufenden Nationalratssitzung und eine Führung durch das historische Gebäude stand auf dem Programm. Ihre Eindrücke vom Girls' Day 2016 schildern die Mädchen auf dieser Seite, die sie selbst erstellt haben.

Wir haben heute eine Rede des UNO-Generalssekretärs im Nationalrat gehört. Er hat über Rechte und Kriege gesprochen. Besonders erwähnt hat er Frauenrechte. Diese sind wichtig. Früher durften Frauen z.B. nicht wählen. Er hat uns aufgefordert, Weltbürgerinnen zu sein und unsere Rechte wahrzunehmen.

Er erzählte uns auch, dass sein Lieblingswort auf Deutsch Gemütlichkeit ist. Ban Ki-moon lernte das Wort in Wien kennen. Er war Botschafter von Südkorea in Österreich.

Die Frau Nationalratspräsidentin Doris Bures leitete die heutige Sitzung des Nationalrates. Nach der Rede von Ban Ki-moon hat sie die Abgeordneten zur Diskussion eingeladen.

Berichtet haben: Milica, Jovana und Kadra

Im letzten Sommer hat der Nationalrat ein Gesetz beschlossen, damit auch hochrangige, internationale Persönlichkeiten in der Sitzung zu Wort kommen können. Ban Ki-moon nützte als Erster diese Gelegenheit. Wir konnten seine Rede von der BesucherInnen-Galerie aus live anhören. Ban Ki-moon hat zwei Jahre in Österreich als Botschafter gelebt. Besonders schätzt er an den Österreicherinnen und Österreichern ihre Gemütlichkeit.

Ban Ki-moons Rede war sehr professionell gehalten.

Michelle, Jelena und Angelina

Wir haben eine Nationalratssitzung besucht. Besonders gefallen hat uns die Rede von Ban Ki-moon. Es ist das erste Mal, dass ein Generalsekretär der UNO im Nationalrat ein Rederecht hat. Ban Ki-moon hat gesagt, dass auch Mädchen Rechte haben. Sie sollen sich für ihre Rechte einsetzen und Weltbürgerinnen sein. Jede kann etwas tun!

Beeindruckt haben uns die prachtvollen Räume im Parlament, besonders der Historische Sitzungssaal. Wir haben auch ein Foto vom neuen Sitzungssaal gesehen. Uns gefällt, dass der so modern und geordnet aussieht.

Ein Bericht von Nebahat, Tarmet und Mata

Wir sind heute am Girls' Day zu Besuch im Parlament. Besonders beeindruckt hat uns die Rede von UN- Generalsekretär Ban Ki-moon. Er hat die Rechte der Frauen und Mädchen sehr betont: z.B. das Wahlrecht der jungen Frauen in Österreich ab sechzehn Jahren. Die Mädchen sollen sich bewusst machen, dass sie die Chance haben, selbst in der Politik aktiv zu sein und vielleicht auch selbst Bürgermeisterinnen zu werden.

Der Historische Sitzungssaal ist mit Vergoldungen reichlich verziert er ist sehr groß und hat bei uns einen faszinierenden Eindruck hinterlassen.

Es war sehr spannend und wir sind froh, dass wir die Gelegenheit am Girls' Day im Parlament zu sein, genutzt haben.

Sania, Valentina und Zeljana

Heute waren wir im ORF-Stadtstudio und hatten die Möglichkeit, Sachen zu sehen, welche man normalerweise nicht wahrnimmt. Z.B. die Tonaufnahmen oder die Arbeit, die mit der Kamera zusammenhängt. Es ist wichtig, dass TV-Bilder professionell wirken und die Kameraführung nicht schlampig gemacht wird. Um Kamerafrau zu sein, braucht man eine spezielle Fachausbildung.

Wir konnten uns ein Bild davon machen, wie es ist, eine TV-Kamera zu führen, und wir haben uns gegenseitig interviewt. Für ein professionelles Bild braucht man gute Beleuchtung. Auch der Ton ist wichtig. Bei einem Nachrichtenbericht gibt es nur eine Kamera und das Licht wechselt in der Regel nicht. Anders ist das bei einer Show wie "Dancing Stars": Da gibt es mehr als 20 Kameras und viele Lichteffekte.

Ein Bericht von Anika und Sonja

Heute, am Girls' Day, haben wir das ORF-Stadtstudio im Parlament besucht. Vieles konnten wir ausprobieren: die Kamera führen, ein Interview machen und Bild- und Tontechnik erforschen.

Andjela fand es einfach die richtigen Worte im Interview zu finden. Sie redet sehr gerne!

Es hat Spaß gemacht, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Sandra, Nafie und Andjela

Das Parlamentsgebäude muss saniert werden, weil es schon knapp 150 jahre alt ist und den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht. Wichtig ist, dass der Parlamentsbetrieb auch während der Sanierung funktioniert. Die Sitzungen des Parlaments werden in der Hofburg stattfinden und die Büros werden in Pavillons untergebracht. Die Pavillons werden in der Nähe der Hofburg gebaut.

Der Stil des historischen Gebäudes bleibt erhalten, aber das Gebäude wird fit gemacht für einen modernen Parlamentsbetrieb. Die Dächer werden erneuert. Das Parlament soll noch mehr für Bürger und Bürgerinnen geöffnet werden. Auch für die Sicherheit der BesucherInnen und der PolitikerInnen wird gesorgt.

Ein Bericht von Anna, Bleona, Gizem, Esra

Die Renovierung des Parlaments wird sehr lange dauern. Man rechnet mit drei Jahren. Für die Zeit der Renovierung wird es Gebäude geben, die für ParlamentarierInnen und MitarbeiterInnen zur Verfügung stehen. 15 000 Quadratmeter, das sind 1 600 Räume, müssen in naheliegenden Gebäuden untergebracht werden. Tausende Dokumente wurden bereits gescannt.

Wir persönlich finden, dass die Führung sehr spannend und lehrreich war. Hoffentlich können wir bald wieder Besucherinnen im Parlament sein.

Ines, Elena und Pia