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Gedenkmatinee „Der verlorene Ton" mit Lida Winiewicz und Ensemble zum Jahrestag der Novemberpogrome 1938

Sonntag, 10. November 2019, 11:00 Uhr, Volkstheater (Arthur-Schnitzler-Platz 1, 1070 Wien)

Die Wiener Autorin Lida Winiewicz hat im hohen Alter ein autobiografisches Werk verfasst, das ihr
Überleben im „Dritten Reich“ auf bewegende Weise darstellt: Der verlorene Ton. Die jüdischen
Eltern flüchten, Lida und ihre große Schwester sollen nachkommen – noch bevor das gelingen
kann, werden beide Elternteile deportiert und ermordet. Die beiden Töchter überlebten in Wien,
herabgestuft als „Mischlinge 2. Grades“. Sie klammern sich auch noch in Bombennächten an die
Musik als letztes Elixier. Lida träumt von einer Gesangskarriere – bis die Erfahrung des Holocaust
ihr den einen, ihren höchsten Ton raubt.

Aus Lida Winiewicz spricht eine der „letzten Zeuginnen“ – ein Ensemble von 5 SchauspielerInnen
und SängerInnen (Regie Jonas Schneider, Dramaturgie Roland Koberg) zeichnet ihre
Erinnerungen szenisch nach.