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Buchpräsentation "Österreichische Geschichte: Von der Urgeschichte bis zur Gegenwart" von Dr. Ernst Bruckmüller

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 17:30 Uhr, Dachfoyer

In Urgeschichte, Römerzeit und Frühmittelalter wurden Grundlagen für die Folgezeiten geschaffen. Im Hochmittelalter wuchs die Bevölkerung, neue Dörfer, neue Städte, Klöster, Burgen und neue Länder entstanden – die heutigen Bundesländer der Republik. Durch die jahrhundertelange Herrschaft der Habsburger wurden diese Länder miteinander und mit vielen anderen europäischen Regionen – Italien, Spanien, Belgien, Ungarn, Böhmen, Polen, Slowenien, Kroatien - verbunden. Die Monarchie der Habsburger ermöglichte „ihren" Völkern trotz aller Kritik eine positive kulturelle und politische Entwicklung. Hingegen konnte die junge Republik Österreich das Erbe des kriegsbedingten Mangels nicht bewältigen, der nach dem Zerfall der Monarchie 1918 durch Bankenkrisen und politische Gegensätze verschärft wurde. Ein nationaler Konsens fehlte. Die Demokratie wich 1933 einer konservativen Diktatur. 1938 kam es zum vielfach bejubelten „Anschluss" an Hitlers Deutschland. Doch 1945 erhielt diese Republik eine „zweite Chance".

Programm

Eröffnung

Mag. Wolfgang Sobotka
Präsident des Nationalrates

Einleitende Worte

Mag.a Waltraud Moritz
Verlagsleitung, Böhlau Verlag

Podiumsdiskussion

Univ.-Prof. i.R. Dr. Ernst Bruckmüller
Autor

Univ.-Prof. Mag.a Dr.in Christina Lutter
Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Dr. Thomas Winkelbauer
Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien

Moderation

Dr. Peter Urbanitsch
Österreichische Akademie der Wissenschaften