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Veranstaltungen 12. - 15. November 2013

"Jeder einzelne soll sich sagen: Für mich ist die Welt erschaffen worden, daher bin ich mit verantwortlich.“ Talmud

Unterpunkte anzeigen 12. November 2013: Österreichische Identität in der Zweiten Republik, Wien

Geschichte als Gerechtigkeitswissenschaft: Österreichische Identität in der Zweiten Republik – Entwicklungen, Ereignisse, Perspektiven

ORF, RadioKulturhaus, Großer Sendesaal, 19:00 Uhr, 1040 Wien, Argentinierstraße 30a

Wiener Vorlesung zum 95. Jahrestag der Republikgründung mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.

„Die Nachdenkarbeit der jüngeren Generationen insbesondere die auf Erinnerung und Gedächtnis fokussierte Forschungsarbeit der HistorikerInnen hat deutlich gemacht, dass Vergessen und Verdrängen keine Strategie ist, die für den Umgang mit Geschichte empfohlen werden kann. Traumata müssen bearbeitet werden – individuell und kollektiv – wenn sich nicht alles wiederholen soll.

Nur Urteile, die in einem differenzierten historischen Ermittlungsverfahren entwickelt wurden, können ein Fundament für eine historische Traumata thematisierende Geschichtspolitik und Geschichtsarbeit bieten. Noch leben viele Menschen, die Shoah und Nationalsozialismus bewusst erlebt haben. Die Auseinandersetzung mit der Barbarei des Faschismus kann gegenwärtig noch mit direkt Betroffenen geführt werden. Diese Chance für 'Geschichte als Gerechtigkeitswissenschaft' sollte genützt werden.“ Hubert Christian Ehalt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Ö1 und ORF RadioKulturhaus.

Anmeldung und Information: Tel. 01 501 70 377

www.wien.gv.at/kultur/abteilung/vorlesungen, http://radiokulturhaus.orf.at

Unterpunkte anzeigen 12. November 2013: Erstes Wiener Lesetheater "Vertriebene Wahrheit", Wien

Erstes Wiener Lesetheater: Vertriebene Wahrheit. Die Heimat hat mir Treue nicht gehalten - Stimmen österreichischer Autorinnen und Autoren aus dem Exil

Republikanischer Club Neues Österreich, 19:00 Uhr, 1010 Wien, Rockhgasse 1

Annähernd 1200 Schriftstellerinnen und Schriftsteller wurden während der NS Herrschaft verfolgt, aus ihrer Heimat Österreich vertrieben oder in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Das Jahr 1938 markiert eine bis dahin ungekannte Spaltung zwischen einer Literatur der Daheimgebliebenen und einer Literatur im Exil. „Manchmal tut das Fremdsein weh, wenn ich mein Wien vor den Augen seh mit den buckligen Pflastersteinen.“ (Hans Schmeier)

Eva Fillipp, Helga Golinger (Projektleitung), Martin Heesch, Konstantin Kaiser, Andrea Pauli und Fritz Steppat lesen – musikalisch unterstützt durch Robert Bargehr (Djembe) – aus den Anthologien:

  • „In welcher Sprache träumen Sie? – Österreichische Exillyrik“ (Hrsg.: Miguel Herz-Kestranek/Konstantin Kaiser/Daniela Strigl, ©Verlag der Theodor Kramer-Gesellschaft, Wien 2007);
  • „Ein Niemandsland, aber welch ein Rundblick! Exilautoren über Nachkriegs-Wien“ (Hrsg.: Ursula Seeber,© Picus Verlag, Wien 1998);
  • „Vertriebene Wahrheit. Journalismus aus dem Exil“ (Hrsg.: Wolfgang R. Langenbucher, Fritz Hausjell, © 2006, 1995 by Verlag Carl Ueberreuter, Wien).

Das Lesetheater dankt den genannten Verlagen für die Erteilung der Genehmigung für die Leseaufführung.

Weitere Informationen: www.lesetheater.at

Unterpunkte anzeigen 12. November 2013: Erinnerungen an Österreich - Film, Literaturhaus Wien

Erinnerungen an Österreich. Gespräche mit österreichischen Emigranten. Ein Film von Rudolf Stoiber (ORF 1978)

Literaturhaus, 19:00 Uhr, 1070 Wien, Zieglergasse 26 A

Rudolf Stoiber (1925-2013) war von 1955 bis 1980 USA- und UNO-Korrespondent des ORF. 1978 führte er Interviews mit gebürtigen Österreicherinnen und Österreichern in New York, die 1938 vertrieben worden waren. Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wie Gina Kaus, Ernst Krenek, Anna Mahler, Frederic Morton, Otto Preminger oder Maria von Trapp, der Motivforscher Ernest Dichter, der Politiker Joseph Buttinger oder die Neurologin Alexandra Adler, sie alle sprechen freimütig über ihre Beziehung zu einem Land, das einmal ihre Heimat war. Ein Land, das damals, in den 1970er-Jahren, die Verantwortung vieler ÖsterreicherInnen im NS-Regime nur sehr eingeschränkt wahrnahm. Ein Land, das zur Rückkehr nicht einlud. Ein Land, mit dem sich – trotz allem – auch gute Gefühle verbinden.

Nach 35 Jahren wird die Dokumentation erstmals wieder gezeigt. Einführung durch den Filmemacher Herbert Krill, Regisseur der Dokumentation „Stand Up Man!” (2008) über Rudolf Stoiber.

Österreichische Exilbibliothek in Kooperation mit Synema – Gesellschaft für Film und Medien

Weitere Informationen: www.literaturhaus.at. Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 12. November 2013: Gedenkfeier am Erinnerungsort Turnertempel, Wien

Gedenkfeier am Erinnerungsort Turnertempel

17:30 Uhr, 1150 Wien, Turnergasse 22

Der einst in der Turnergasse 22 im 15. Bezirk befindliche Turnertempel wurde in den Jahren 1871/72 erbaut. Die damit drittälteste Synagoge Wiens war Treffpunkt und Zentrum einer überaus lebendigen jüdischen Gemeinde im Westen Wiens. Bis November 1938, als der Tempel in der Pogromnacht in Brand gesetzt und damit vollkommen zerstört wurde.

An diese dramatischen, bedrückenden Ereignisse vor genau 75 Jahren möchte der 15. Bezirk auf Initiative von Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal im Zuge einer Gedenkfeier erinnern.

Um 17:30 Uhr startet die Veranstaltung direkt am Erinnerungsort in der Turnergasse 22 mit theatralischen, historischen Rückblicken durch die Theaterinitiative „Junger Salon“. Eine Gedenkminute rundet die Aktivitäten beim ehemaligen Turnertempel, an den eine Gedenktafel sowie ein begehbares Mahnmal erinnern, ab. Nach einem gemeinsamen Schweigemarsch zum Festsaal des Amtshauses in der Rosinagasse 4 gibt es ab 18:30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Musik der Klezmer-Formation „Pallawatsch“, einer Lesung von Kammerschauspieler Wolfgang Hübsch sowie mit ZeitzeugInnengesprächen – u.a. mit Helga Kinsky.

Weitere Informationen: www.fuenfzehn.at, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 12. November 2013: Erinnerungen des Rabbiners David Herzog - Lesung, Graz

Die Erinnerungen des Grazer Rabbiners David Herzog (1932 bis 1938): Buchpräsentation mit Lesung

GrazMuseum, 19:00 Uhr, Sackstraße 18, 8010 Graz

Unmittelbar nach seiner Vertreibung aus Graz begann der letzte Rabbiner der Steiermark, David Herzog, mit dem Verfassen seiner Erinnerungen. Herzog, der 1908 nach Graz gekommen und in der Folge für die Steiermark, Kärnten und bis 1918 auch für Krain zuständig war, wirkte nicht nur als Rabbiner und Religionslehrer, sondern auch als Universitätsprofessor an der Universität Graz und verfasste eine Vielzahl von wissenschaftlichen Arbeiten u.a. zum mittelalterlichen Leben in der Steiermark.

Herzog war aber auch – wie seine Erinnerungen zeigen – ein Chronist seiner Zeit, der als 70‑Jähriger im Londoner Exil die Jahre der Radikalisierung des politischen Klimas vor dem „Anschluss“ 1938 sowie den Terror, der ihm sowie den anderen Juden und Jüdinnen in Graz entgegenschlug, anschaulich beschrieb.

Veranstalter: CLIO.

Weitere Informationen: www.clio-graz.net, Freier Eintritt

Unterpunkte anzeigen 12. November 2013: Wie aus Nachbarn Feinde werden, Bregenz

Wie aus Nachbarn Feinde werden

Evangelischer Gemeindesaal Bregenz, 19:30 Uhr, Bregenz

Im Rahmen der Ökumenischen Gespräche 2013, Bregenz spricht der Historiker Meinrad Pichler im Gedenken an die Novemberpogrome 1938 darüber, „Wie aus Nachbarn Feinde werden“. Dabei wird er auf die Ursachen eingehen, die damals dazu geführt haben. Er wird ferner der Frage nachgehen, wie es dazu kommen konnte, dass so viele ÖsterreicherInnen TäterInnen wurden. Aber auch auf Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit wird er Bezug nehmen.

Als Veranstalter laden herzlich ein: Evangelische Pfarrgemeinde und Römischkatholische Pfarren von Bregenz in Kooperation mit dem Ökumenischen Bildungswerk Bregenz und den Vorarlberger Nachrichten.

Weitere Informationen: www.evang-kirche-bregenz.at, Eintritt frei(willige Spende)!

Unterpunkte anzeigen 12. November 2013: Gedenken an den Novemberpogrom in Kärnten, Villach

Gedenken an den Novemberpogrom in Kärnten

Evangelische Stadtpfarrkirche, 19:00 Uhr, Wilhelm-Hohenheim-Platz 1, Villach

In einer Lesung wird die Geschichte der Klagenfurter jüdischen Familie Preis dargestellt, die vom Holocaust völlig zerrissen wurde. Trotz der Entrechtung und Verfolgung, der sie in Kärnten ausgesetzt waren, entschieden sich die überlebenden Familienmitglieder, ihr Leben nach der Befreiung im Mai 1945 in Klagenfurt fortzusetzen.

Den zweiten Teil der Gedenkveranstaltung stellt Musik dreier MusikerInnen dar, die sich Werken ermordeter jüdischer Komponisten verschrieben haben: das Ensemble „Wortklang Art“, bestehend aus Sonja Leipold (Flöte, Klavier), Christoph Hofer (Akkordeon) und Maria Karnberger (Violine).

Weitere Informationen: www.erinnern.at/bundeslaender/kaernten, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 13. November 2013: Das Wunder von Wien - Hörspiel + Autorengespräch, Wien

Das Wunder von Wien: Hörspiel + Autorengespräch

Bezirksmuseum, 18:00 – 20:00 Uhr, 1130 Wien, Am Platz 2

Stellen wir uns vor, ein Wunderrabbi begänne, die von den Nazis umgebrachten Wiener Jüdinnen und Juden wieder lebendig zumachen. Einen nach dem anderen. Was daraufhin geschieht, erzählt Helmut Butterweck mit einer Riesenportion von grimmigem Humor.

„Das Wunder von Wien“ entstand 1967, ging in einer Hörspielfassung über zahlreiche österreichische, west- und ostdeutsche Sender, wurde ins Hebräische und Russische übersetzt und mit großem Erfolg im Theater in der Josefstadt, in den Kammerspielen sowie in Israel gespielt. In Kooperation mit erinnern.at.

VHS Hietzing, Tel. 01 89174 113 000, office@hietzing.at

Anmeldung und Information: www.vhs.at/hietzing

Unterpunkte anzeigen 13. November 2013: Wiener jüdische Geschichte - Vermittlungsprogramm, Wien

„Ein Plädoyer für die Gegenwart“: Ein Vermittlungsprogramm zur Wiener jüdischen Geschichte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Über den Holocaust sprechen“

Jüdisches Museum Wien, 16:00 - 18:00 Uhr, 1010 Wien, Dorotheergasse 11

Beinahe in jedem Wiener Bezirk gab es bis zur Zerstörung in der Novemberpogromnacht eine oder mehrere Synagogen. In der Schausammlung des Jüdischen Museums kann man eine Reihe von Objekten bzw. Kultgegenständen dieser Adressen finden. Das Archiv des Museums verwahrt außerdem historische Aufnahmen, Postkarten und Pläne. Eine computergestützte Rekonstruktion der in Wien zerstörten Synagogen und Bethäuser ist ebenfalls nutzbar.

Vorgestellt wird ein Vermittlungsprogramm, in dem die Geschichte dieser ehemaligen Synagogen durch SchülerInnen recherchiert wird. Ausgangspunkt sind unterschiedliche historische Quellen, die das Museum zur Verfügung stellt. Anhand dieser – seien sie in der Vitrine ausgestellt oder zur Bearbeitung vervielfältigt – erarbeiten SchülerInnen Wiener jüdische Geschichte und erwerben dabei verschiedene Kompetenzen des Anforderungsbereichs „Historisches Lernen“.

Auch die aktuelle Situation an den jeweiligen Standorten soll beleuchtet werden: Welches Gebäude befindet sich heute an dem Platz der Synagoge? Gibt es eine Gedenktafel? Welchen Text hat sie? Wie wirkt Geschichte in die Gegenwart? Kann sie das? Muss sie das? Dazu wird auch ein erstes Beispiel mit SchülerInnen des G19, Wien, Gymnasiumstraße, über die ehemalige Synagoge in der Dollinergasse vorgestellt.

Veranstalter: Jüdisches Museum Wien und www.erinnern.at, Hannah Landsmann und Martin Krist.

Weitere Informationen: www.erinnern.at, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 13. November 2013: Die Synagoge und die Gegenwart des Ewigen, Wien

Die Synagoge und die Gegenwart des Ewigen

VHS Wien – Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung, 18:30 Uhr, 1020 Wien, Praterstern 1, Ecke Heinestraße

Am 9. November 1938 wurden nicht nur Gebäude zerstört und jüdische Menschen vertrieben, auch das Lob des Ewigen wurde geschändet und hatte ein Ende. Immer wieder wurden in der Geschichte jüdische Gotteshäuser zerstört – der Tempel in Jerusalem, Synagogen von Callinicum bis Wien, ja sogar mehrmals in dieser Stadt. Das war nicht nur ein politischer Akt, man wollte damit auch den Ewigen und den jüdischen Glauben treffen.

Wie ist die Schechina (Gegenwart des Ewigen) in der Synagoge zu verstehen? Kann man mit der Zerstörung des Gebäudes G'tt treffen? Was bedeutet es für den jüdischen Glauben, wenn Synagogen immer wieder Ziel von Angriffen und Zerstörung geworden sind?

Referentin: Dr.in Tirza Lemberger, Judaistin
Veranstalterin: VHS-Wien/Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung in Kooperation mit dem Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Rahmen der Bedenkwoche Machaje hametim.

Anmeldung und Information: office.jife@vhs.at, www.christenundjuden.org/

Unterpunkte anzeigen 14. November 2013: Novemberpogrom 1938 und österreichischer Widerstand, Wien

Das Novemberpogrom 1938 und der österreichische Widerstand

KZ Verband, 19:00 Uhr, 1020 Wien, Lassallestraße 40/2/2/6

Der Vortrag von Mag. Mathias Scheibinger (mit anschließender Diskussion) gibt einen historischen Überblick über die Themenkomplexe des Novemberpogroms 1938 sowie den österreichischen Widerstand dagegen. Um jedoch nicht bei einer reinen historischen Betrachtung stehen zu bleiben, wird zudem auf die Gegenwart Bezug genommen und in einer anschließenden Diskussion der Frage nachgegangen werden, welche Lehren aus diesem menschenverachtenden Ereignis vom 9. November 1938 gezogen wurden und für die heutige Gesellschaft zu ziehen sind. Denn: „Erinnern heißt handeln!“ (Esther Bejarano, jüdische Auschwitzüberlebende)

Veranstalter: Bundesverband österreichischer AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus (KZ-Verband/VdA).

Weitere Informationen: www.kz-verband.at, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 14. November 2013: 100 Jahre ehem. Synagoge St. Pölten - Ausstellung, St. Pölten

Ausstellung: "Gott und Kaiser" 100 Jahre ehemalige Synagoge St. Pölten

Stadtmuseum, Prandtauerstraße 2, St. Pölten

14. November 2013 - 30. April 2014

Die ehemalige Synagoge St. Pölten wurde am 17. August 1913, dem Vorabend des 83. Geburtstags von Kaiser Franz Joseph I., eingeweiht. Sie ist eine der wenigen Synagogen Österreichs, die die Novemberpogrome und der Krieg zwar verwüstet und beschädigt, aber doch als Gebäude überstanden hat. Ihre Gemeinde wurde allerdings unwiederbringlich vernichtet.

Trotzdem wurde das verwaiste Haus 1980-1984 durch Bund und Land NÖ renoviert. Seit der Unterbringung des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs im „Bedenkjahr“ 1988 dient es als Gedenkstätte und Veranstaltungsraum, insbesondere für Schulprojekte.

Die Ausstellung im Stadtmuseum veranschaulicht nicht nur die Errichtung, Zerstörung und Renovierung der Synagoge, sondern auch ihre Bedeutung für die 1940 aufgelöste jüdische Gemeinde. Kein einziger Ritualgegenstand - Torarollen, Kerzenleuchter, Textilien - hat die NS- und Nachkriegszeit überlebt. Umso kostbarer sind die wenigen noch erhaltenen Objekte, vor allem Gemeinde- und Gebetbücher, Fotos und Dokumente, die das einstmals blühende Gemeindeleben bezeugen.

In Hörstationen erzählen ZeitzeugInnen ihre Erinnerungen an das Haus, Filme zeigen Feste, die in der Synagoge ihren Ort haben. Eine Gedenkinstallation, ein Katalog und Veranstaltungen vertiefen die Ausstellung.

Weitere Informationen: www.injoest.ac.at, www.stadtmuseum-stpoelten.at

Unterpunkte anzeigen 15. November 2013: "38 - auch das war Wien" Filmabend, Oberwart

Filmabend: 38 – auch das war Wien

VHS Oberwart, 19:00 Uhr, Schulgasse 17/3, Oberwart, Burgenland

Die junge Schauspielerin Carola Hell steht 1938, kurz vor Hitlers Einmarsch in Österreich, am Anfang einer glänzenden Karriere. Sie glaubt, ihre Liebe zu dem jüdischen Schriftsteller Martin Hoffmann unpolitisch leben zu können. Deshalb ignoriert das Paar zunächst die politischen Veränderungen im Land. Doch der Faschismus lässt ihnen keine Chance …

Diese Oscar-nominierte Literaturverfilmung von Friedrich Torbergs letztem Roman „Auch das war Wien“ erzählt von einer vom Faschismus überschatteten Liebe im Österreich des Jahres 1938.

D/A 1986; Regie: Wolfgang Glück; Schauspieler: Tobias Engel. Sunnyi Melles, Heinz Trixner, Lotte Ledl, Ingrid Burkhard, Romuald Pekny, Gerhard Bronner, u.a.; 94min, ÖFI/ORF/Satel Film.

Burgenländische Volkshochschulen in Kooperation mit RE.F.U.G.I.U.S.

Anmeldung und Information: Tel.: 03352 345 25