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Rückblick: Nationalfeiertag 2020 - Tag der offenen Tür

Erleben Sie das Parlament am Tag der offenen Tür 2020 aus einem neuen Blickwinkel. Besuchen Sie virtuell den Sitzungssaal von National- und Bundesrat, erkunden Sie die künstlerische Instal­la­tion am Heldenplatz und werfen Sie mit dem Präsidenten des Nationalrats einen Blick in das histo­ri­sche Parla­ments­gebäude und machen Sie sich selbst ein Bild vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten.

Willkommen zum virtuellen Tag der offenen Tür


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Dass die Tore des Parlaments am Nationalfeiertag geschlossen bleiben müssen, ist der Corona­pan­de­mie und der damit verbundenen Verantwortung ge­gen­über der Bevölkerung geschuldet. All jene, die am 26. Oktober das Hohe Haus besucht hätten, können nun den Tag der offenen Tür im virtuellen Raum er­le­ben. In einer persönlichen Botschaft begrüßt sie National­rats­präsident Wolfgang Sobotka – gemein­sam mit der Zweiten und dem Dritten Präsi­den­ten des National­rats, Doris Bures und Norbert Hofer, sowie der Präsi­den­tin des Bundesrats, Andrea Eder-Gitschthaler – auf virtuellem Weg sehr herzlich im Parlament.

Grußworte der Parlamentsklubs

Am Tag der offenen Tür konnten die Besucherinnen und Be­sucher in den vergangenen Jahren die im Parlament ver­tretenen Fraktionen persönlich und vor Ort ken­nen­ler­nen. 2020 müssen sich aber aufgrund der Corona­pan­de­mie die Rahmenbedingungen ändern. Der persönliche Aus­tausch muss aus Gründen der Rück­sicht­nahme und Verantwortung ausfallen. Die Klubobleute im Nationalrat und die Fraktionsvorsitzenden im Bundesrat begrüßen Sie daher online und geben Einblicke in ihre Tätigkeit. Mehr

Führungen

Auch während der Sanierung des historischen Parla­ments­gebäudes bietet das Parlament Führungen im temporären Ausweichquartier an. Das sogenannte DemokratieQuartier erstreckt sich über fünf Standorte, wobei die Führungen einerseits einen Einblick in die Geschichte Österreichs, und andererseits in die Ent­wick­lung von Parlamentarismus und Demokratie in unserem Land geben. Entdecken Sie den Heldenplatz als Platz der Demokratie oder die Hofburg als aktuellen Tagungsort von Nationalrat und Bundesrat. Auch das Palais Epstein mit seiner bewegten Geschichte ist einen Besuch wert. Machen Sie am Tag der offenen Tür einen virtuellen Streifzug durch das DemokratieQuartier.

Führung Hofburg

Das Parlamentsgebäude am Ring wird in den kom­men­den Jahren nachhaltig saniert. Auch während der Sanierung finden Führungen statt, jedoch nicht im Haus am Ring sondern im Ausweichquartier, der Wiener Hofburg. Der Rundgang führt unter anderem in den Kleinen Redoutensaal und den Großen Redouten­saal, dem aktuellen Tagungsort des öster­rei­chi­schen Parlaments. Dabei dreht sich alles um die Geschichte der Hofburg, die bisherige Ver­wen­dung sowie die derzeitige Nutzung der Säle durch National­rat und Bundesrat. Auch der Weg der Gesetz­gebung wird beschrieben und über die Sanierung des Parla­ments informiert. Die Führung gibt auch einen kurzen Abriss über die eindrucksvolle Architektur der Redoutensäle in der Hofburg.

Führung Palais Epstein

Der Tanzsaal mit seiner reich verzierten Decke, der Rauchsalon oder das Boudoir der Damen: In den Repräsentationsräumen des Palais Epstein lebt die Vergangenheit der Bankiersfamilie Epstein wieder auf.

Das Palais Epstein hat seit seiner Errichtung 1870 eine bewegte Geschichte und diente vielfältigen Zwecken: Das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus der Familie Epstein war NS- Reichsstatthalterei, sowjetische Stadtkommandantur und Sitz des Wiener Stadtschulrats. Eine kleine Ausstellung zeigt be­rüh­ren­de Fundstücke aus der Besatzungszeit, die man bei Renovierungs­arbeiten gefunden hat.

Ab Oktober 2005 waren die Demokratiewerkstatt, Büros und Sitzungszimmer des Parlaments im Palais Epstein untergebracht. Seit August 2017 wird es unter anderem für die Räumlichkeiten der Parla­ments­bibliothek genützt.

Führung Heldenplatz

Die Führung "Demokratie.Macht.Orte" erzählt die Entwicklung des österreichischen Parlamentarismus und erläutert Begriffe wie Gewaltenteilung anhand von Originalschauplätzen. Der Rundgang führt über den Ballhausplatz, das Gravitationszentrum der österreichischen Politik, weiter auf den Heldenplatz mit seinen monumentalen Reiterstandbildern Erzherzog Carls und Prinz Eugens von Savoyen, die Neue Burg und das Äußere Burgtor. Die Ringstraße, das Palais Epstein, der Justizpalast und das Parlamentsgebäude am Ring bilden den Abschluss.

Historisches Parlamentsgebäude


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Vom Baubeginn 1874 und seiner feierlichen Ein­wei­hung 1883 über massive Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg bis hin zum heutigen Tag blickt das Par­la­ments­gebäude auf eine sehr bewegte und lange Geschichte zurück. Sein Architekt Theophil Hansen sah in diesem Haus sein Lebenswerk. Bis heute prägt das Gebäude die Wiener Ringstraße. Der Baustil erinnert an einen griechischen Tempel, was nicht von Ungefähr kommt: So gilt Griechenland doch als Wiege der Demokratie.

Nach 130 Jahren wird das Parlament nun umfassend und nachhaltig saniert, an die Anforderungen eines modernen Arbeitsparlaments des 21. Jahrhunderts angepasst und noch mehr als bisher für die BürgerInnen geöffnet. Blicken Sie mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka hinter die Kulissen der laufenden Bauarbeiten und entdecken Sie ein wertvolles Stück österreichischer Geschichte.

100 Jahre Bundesverfassung


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Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der öster­reichischen Bundesverfassung widmet sich eine frei zugängliche Ausstellung des Parlaments am Wiener Heldenplatz diesem Meilenstein der Republik. Das Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) wurde am 1. Oktober 1920 von der Konstituierenden National­ver­sammlung eingesetzt. Bis heute sind seine wesen­t­li­chen Inhalte gleich geblieben. Damit zählt das B-VG zu den ältesten, gültigen Verfassungen der Welt. Auf den Stelen der Ausstellung werden unter anderem die Entstehung und die wichtigsten Bausteine der Verfassung beleuchtet. Von den Grundprinzipien - betreffend die Staats- und Regierungsform, den Auf­bau des Staats und das Verhältnis des Staats zu den Menschen - spannt sich der Bogen über his­to­rische Entwicklungen hin zu einem Ausblick auf die Zukunft unserer Verfassung.

Bildungs- und Kunstangebote im Parlament

Das Parlament bietet eine Vielzahl von Informations- und Bildungsangeboten. Sie können Plenarsitzungen be­su­chen, an Führungen teilnehmen und unsere Aus­stel­lun­gen am Heldenplatz entdecken. Kinder und Jugendliche können seit 2007 direkt vor Ort und seit kurzem auch virtuell in der Demokratiewerkstatt in unterschiedlichen Workshops über Politik in Österreich und der EU lernen. Die Parlamentsbibliothek ist Österreichs größte Spezial­bibliothek zu Demokratie und Parlamentarismus. Lernen Sie auch das Format „Kunst im Parlament“ kennen, das sich auf künstlerischer Ebene mit dem Span­nungs­feld Politik, Demokratie und Gesellschaft auseinandersetzt.

Demokratiewerkstatt


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Die DemokratieWERKstatt führt seit 2007 Kinder und Jugendliche im Rahmen spannender Workshops spielerisch an die Grundlagen unserer Demokratie heran. Wichtige Begriffe wie Demokratie, Parlament, Gesetzgebung oder Verfassung werden leicht ver­ständ­lich erklärt. Highlights sind die sehr ge­frag­ten Diskussionen mit Politikerinnen und Politikern. Seit Beginn dieses Schuljahres wird die DemokratieWERKstatt auch online angeboten. Damit sollen Schulklassen ab der 3. Schulstufe die Mög­lich­keit erhalten, direkt von ihrem Klassenzimmer aus an einer Werkstatt im Parlament teilzunehmen. Die DemokratieWERKstatt virtuell ist auf der Kinder­internet­seite des Parlaments, der DemokratieWEBstatt, zu finden und ermöglicht es Jung und Alt, sich digital mit den Inhalten der DemokratieWERKstatt zu beschäftigen.

Parlamentsbibliothek


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Die Parlamentsbibliothek wurde 1869 gegründet und feierte 2019 ihr 150-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit dem Parlamentsarchiv bildet sie das Forschungs- und Informationszentrum für Demokratie, Parla­men­ta­rismus, Politik und Recht des österreichischen Par­la­ments. Sie bietet mehr als 370.000 Bücher und 42.000 Aufsätze, rund 270 Fachzeitschriften, Zei­tun­gen und Zeitschriften sowie E-Journale und Online-Datenbanken. Das Archiv umfasst u.a. die schriftliche Überlieferung der gesetzgebenden Körperschaften seit 1861, die Akten der Par­la­ments­verwaltung und die Originalpläne des his­to­ri­schen Parlaments­ge­bäu­des.

Kunst im Parlament


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Auch an den Standorten Pavillon Hof und Hofburg im DemokratieQuartier werden, wie schon im his­to­ri­schen Parlamentsgebäude, einmal im Jahr wech­seln­de Kunst­aus­stel­lungen zu unterschiedlichen Themen gezeigt. Kreativität und Kunst werden in diesem Rahmen in den Kontext von Parlament und Demo­kra­tie gestellt. In diesem Sinne ist auch geplant, das Kunst- und Kulturprogramm im neuen, umgebauten Parlament sowohl räumlich als auch inhaltlich zu erweitern und zu intensivieren. Kunst und Kultur sollen damit auch als Träger und Medium für das Parlament nach außen wirken.

Leopold Kolger zeichnet auch für die aktuelle Ausstellung als Kurator verantwortlich. Die ausgewählten Werke thematisieren die Wahrnehmung an einem besonderen Ort und stellen so den vertrauten Blick infrage, ermöglichen Assoziationen und entwickeln unterschiedliche Stimmungsbilder.