X

HINWEISE ZU COOKIES


Die Webseite verwendet Cookies für die Herstellung der Funktionalität und für die anonyme Analyse des Online-Verhaltens der BesucherInnen. Diese Analyse hilft, das Informationsangebot für die BenutzerInnen besser zu gestalten. Mehr


Analyse-Cookies dienen zum Sammeln und Zusammenfassen von Daten unserer BesucherInnen und deren Verhalten auf unserer Website. Die Parlamentsdirektion nutzt diese Informationen ausschließlich zur Verbesserung der Website und gibt sie nicht an Dritte weiter.

Analyse-Cookies erlauben
Suche
X

Seite 'Archivierte Meldungen 2020' teilen



Copy to Clipboard Facebook Twitter WhatsApp E-Mail
Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

Archivierte Meldungen 2020

Archivierte Veranstaltungen - Übersicht

Besuch der Tiroler AltmandatarInnen in der Olympiaworld, 4. September 2020

Unter Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen haben die Tiroler AltmandatarInnen ihr Herbstprogramm mit ein­em Besuch der Olympiaworld gestartet. Der neue Ge­schäfts­füh­rer der Olympiaworld, Matthias Schipflinger, stand den AltmandatarInnen Rede und Antwort.

Gemeinderat a.D. Hans Rainer, jahrzehntelang Auf­sichts­rat der Stadt Innsbruck in der Olympiaworld nannte sie zu Recht ein „Riesenunternehmen“. Die Olympiaworld um­fasst eine Vielfalt an Einrichtungen und Angeboten: Von der allgemein bekannten „Olympiahalle“ über die Skatehalle, die unter den Top 5 in Europa liegt, bis hin zum Landessportheim. Insgesamt sind es neun Einrichtungen, welche von etwa 65 Ar­beit­neh­mer­Innen betreut werden. Die Olympiaworld zählt bis zu einer Million BesucherInnen pro Jahr sowie seit dem Jahr 2000, Investitionen in der Höhe von 177,5 Millionen Euro. Die Brutto-Wert­schöp­fung der Olym­pia­world liegt bei 380 Millionen Euro.

Schipflinger ist nicht nur Betriebswirt, sondern auch ausgebildeter City- und Regionalmanager. Die Olympiaworld erarbeitet etwa 65 Prozent der Kosten selbst. Im öffentlichen Eigentum befindlich, spielt die öffentliche Nutzung eine große Rolle: So verursacht eine „Eisstunde“ in der TIWAG-Arena Kosten in der Höhe von 500 Euro. Für den jeweiligen Verein werden 160 Euro verrechnet. Die Differenz wird durch öffentliche Sportförderungen gedeckt.

Unterpunkte anzeigen MCI-Philosphicum 2020

Das jährlich stattfindende MCI-Philosophicum stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Corona-Pan­de­mie. So konnten die 45 Studierenden des Management Center Innsbruck ihre Fragen diesmal via Skype an Bundesratspräsident a.D. Gottfried Jaud, Erwin Niederwieser sowie Lothar Müller rich­ten. Das beherrschende Thema der dreistündigen Diskussion war die Corona-Pandemie. Das In­ter­es­se der Studierenden bezog sich insbesondere auf die Belastung des Gesundheitssystems durch den neuartigen Virus sowie die Rolle des Staates in dieser Ausnahmesituation.

Unterpunkte anzeigen Vereinigung Tirol erlebt Kufstein

„Widerstand ist zwecklos“. Auf dieses Kufstein - Plakat stießen die Tiroler Altmandatare bei ihrem jüngsten Kufsteinbesuch. Die 40-köpfige „Delegation“ um Vorsitzenden LT Abg.a.D. Rudi Warzilek konnte sich an Ort und Stelle von der Überzeugungskraft des Plakates überzeugen.

Begonnen wurde – natürlich – mit der Besichtigung der Festung. Dabei traf die Führung durch Martin Nagiller genau den „geschichtlichen Nerv“ der früheren Mandatare. „Die Politik muß sich Zeit für die Zusammenhänge nehmen – dazu wäre sie ja da“, so ein Besucher im Gefängnistrakt. Vor der Erklärungstafel über die polnischen Aufständischen (19.Jahrhundert), die hier ihre Strafe verbüßten. Dann – es bleibt unvergesslich – die Heldenorgel. Die größte „Freiorgel“ der Welt ist der Erinnerung an die Opfer der Kriege gewidmet. Die früheren MandatarInnen erlebten das Spiel eines Meisters – Johannes Berger, Internationaler Konzertorganist. Von Vivaldi bis zum „Guten Kameraden“. Berührende Faszination – gegen die es keinen Widerstand gibt!

Als nächsten Besuchsteil hat Alt – Bgm. Siegfried Dillesberger die aktuelle Situation der Festungsstadt durch Bürgermeister Martin Krumschnabel vorgesehen. Da wurde aus der Festungsstadt die pulsierende Stadt mit 21.400 EinwohnerInnen, die Bildungs – und Kulturstadt. Mit dem ununterbrochenen Bau von Kindergärten und Schulen, Wohnungen, dem neuen „Kulturquartier“, der renommierten Fachhochschule. Budget der Stadt: über 60 Millionen. Dann ging es mit dem „Kufsteiner Stadtbus“ dorthin, wo es um das Beherrschen von Feuer und Flamme geht: Die traditionsreiche Glashütte Riedel. Führung durch Frederique Dufort und professioneller Gebrauch der Gläser mit Bernhard Sattler. Widerstand ist zwecklos – gegen die Verbindung von Wein und Glas! So mancher sehnt sich nach dem Ende der Fastenzeit!

Unterpunkte anzeigen Tirol: Besuch bei den Barmherzigen Schwestern

Die Tiroler Altmandatare (Vorsitz Rudi Warzilek) wollten eine „etwas andere Welt“ sehen, so die Einladung.
Generaloberin Sr. Pauline Thorer machte keinen Hehl aus den personellen Nöten des Ordens: „Wir wollen uns mit all unseren Möglichkeiten für die Menschen in Not einsetzen. Das ist der klare Auftrag unseres Gründers, des Hl. Vinzenz. Aufgrund unserer Alterssituation können wir die Arbeit nicht mehr selber machen und müssen eben andere Möglichkeiten finden“. Dabei beschreiten sie neue Wege.

Die Schulen mit insgesamt 1100 SchülerInnen wurden – so Schwester Petra Fink – bereits 2002 in einem Schulverein zusammengefasst. Für die ordenstraditionellen Bereiche Gesundheit und Pflege wurde laut Sr. Jutta Maria Marte eine Holding gegründet. Sie beschäftigt derzeit etwa 600 ArbeitnehmerInnen und erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 45 Millionen €. Für den Wirtschaftsleiter der Kongregation und Geschäftsführer der Holding, Andreas Partl, ist es eine ständige Herausforderung die wirtschaftlichen Aspekte in Einklang mit den Vinzentinischen Werten zu bringen.

Nach Jahrzehnten des persönlichen Engagements in Schulen, im Dienst an Alten und Kranken müssen die Barm­herzigen Schwestern loslassen und neue Formen des Wirkens gegen die Not der Menschen finden. Unter diesem Aspekt wurde in Tanzania 1982 eine neue Provinz gegründet – mit inzwischen 130 einheimischen Schwestern! In Innsbruck schufen sie eine „HERberge“ für Menschen auf der Flucht und stellen die Versorgung der Katharinenstube für Obdachlose sicher. Die Not nimmt kein Ende. Der Auftrag an die „Barmherzigen“ bleibt, Alter hin oder her. Es war wirklich eine etwas andere Welt, die Tirols Altmandatare kennenlernen konnten.

Unterpunkte anzeigen Tirol: Vereinigung feiert einen „Stillen Großen“

In diesen Tagen feierte die "Vereinigung Öffentlicher Mandatare Tirol" den 95. Geburtstag von Dr. Carl Reissigl.

Dr. Carl Reissigl  arbeitete im Innsbrucker Gemeinderat, in der damals sogenannten „Tiroler Handelskammer“ und im Tiroler Landtag; von 1984 - 1989 als Präsident der „Unternehmerkammer“ und dann als Präsident des Tiroler Landtages. Im Landtag gehörte er – für ihn bezeichnend – den Ausschüssen für Wirtschaft, Soziales und Kunst- und Kultur an. Dieses breite fachliche und auch menschliche „Spektrum“ ist auf seine Ausbildung in der Schule Schloss Salem zurückzuführen. Diese hat auch jetzt noch jene Worte in ihrem „Logo“, die Carl Reissigl vor etwa 80 Jahren mitgegeben wurden: „Entdecke, was in Dir steckt…“.

Als Präsident des Landtages sah er sich vor allem als „Schiedsrichter und Vermittler“. Diese Rolle habe ihm der damalige LH Alois Partl aufgegeben. Heute würden wir es „Brückenbauer“ nennen. Carl Reissigl wurde im Landtag oft „Sir“ genannt. Weil er Vertrauen schuf. Und dazu gehört die Kunst des Hörens und der Schweigsamkeit.

Unter den Mitfeiernden auch viele frühere Bundesmandatare: u.a. die NR-Präsidenten a.D. Gerulf Stix und Siegfried Dillersberger, BR-Präsident a.D. Gottfried Jaud und Martin Strimitzer, BR/MEP a.D. Irene Crepaz, die Abg.z.NR a.D. Wanda Brunner und Prof. Karl Pischl und Lothar Müller.