Parlamentskorrespondenz Nr. 920 vom 13.12.2006
Neue Bundesräte angelobt
Wien (PK) – In der heutigen Sitzung des Bundesrates wurden Barbara Eibinger (V) und Franz Breiner (G) als neue Mandatare im Hohen Haus angelobt.
Barbara Eibinger wurde am 30. Januar 1980 in Graz geboren. Nach der Matura begann Eibinger 1999 an der Grazer Universität Jus und Betriebswirtschaft zu studieren, beide Studien schloss sie jeweils mit dem Magistergrad ab. Nach dem Gerichtsjahr wurde sie Projektmanagerin beim TTZ Weiz, wo sie auch heute noch tätig ist.
Eibinger stammt aus einer politisch interessierten Familie und engagierte sich selbst frühzeitig in der Politik. Bereits an der Hochschule in diversen Funktionen aktiv, ist Eibinger heute stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft und stellvertretende Bezirksleiterin der ÖFB Graz-Umgebung.
Im Bundesrat will sich Eibinger vor allem der Interessen der Jugend annehmen, sich aber auch mit ökonomischen und bildungspolitischen Fragen auseinandersetzen. Eibinger tritt für ein Europa der gegenseitigen Toleranz bei gleichzeitiger Rücksichtnahme auf regionale und kulturelle Besonderheiten ein.
Privat ist Eibinger noch ledig, sie erwärmt sich für österreichische und asiatische Küche und hält sich gern im Ausseerland auf, wie Reisen neben Sport und gutem Essen zu ihren Hobbies zählt.
Franz Breiner erblickte am 23. Januar 1952 in Linz das Licht der Welt. 1971 maturierte er am Musisch-Pädagogischen Realgymnasium in Linz, danach war er bis 1974 Volksschullehrer, seitdem arbeitet Breiner als Hauptschullehrer, wobei er in Lenzing eine Hauptschule leitet.
Bereits Mitte der 80er Jahre begann sich Breiner in den Reihen der Grünen zu engagieren, 15 Jahre lang gehörte er dem grünen Landesvorstand an, zehn Jahre war Breiner auch Leiter der grünen Bildungswerkstatt in Oberösterreich. Seit 2003 ist er erneut Mitglied des Landesparteivorstandes und auch Obmann der GRÜBI Oberösterreich.
Zur Politik habe ihn, so Breiner, seine Grundeinstellung als Pazifist und Antifaschist gebracht, gleichzeitig aber auch die Beschäftigung mit der Geschichte Europas. Seines Erachtens braucht Europa ehestens eine gemeinsame Verfassung, die das demokratische Prinzip und die europäische Identität stärkt. Im Bundesrat will sich Breiner primär der Themen Schule, Sport und Wirtschaft annehmen.
Privat zieht es Breiner bevorzugt in europäische Städte oder ins Burgenland, er fährt gerne Rad, läuft gerne Schi und begeistert sich für die Werke Christoph Ransmayrs und für Jazz sowie Vokalmusik. (Schluss)