Parlamentskorrespondenz Nr. 1120 vom 16.12.2009

BR-Präsident Preiner tief betroffen über Tod Harald Reisenbergers

Wien (PK) – Persönlich zutiefst betroffen zeigte sich heute früh Bundesratspräsident Erwin Preiner über den plötzlichen Tod seines unmittelbaren Amtsvorgängers Harald Reisenberger. "Der Bundesrat hat einen hervorragenden Mandatar verloren, der sich stets für die Belange der Länderkammer und für sein Bundesland Wien auf vorbildliche Weise eingesetzt hat. Wir trauern um einen hoch geschätzten Kollegen, dem das Gespräch über Fraktionsgrenzen ein zentrales Anliegen war", erklärte Preiner. "Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt in dieser Stunde vor allem seinen Angehörigen."

Harald Reisenberger war vom 1. Jänner bis 30. Juni 2009 Präsident des Bundesrats. 1957 in Wien geboren, engagierte er sich schon früh in der Gewerkschaftsbewegung. Ab dem 27. April 2001 vertrat der sozialdemokratische Politiker das Bundesland Wien im Bundesrat. Dort waren ihm speziell die Beschäftigungs- und die Sozialpolitik wichtige Anliegen. Als er Anfang des Jahres den Vorsitz in der Länderkammer übernahm, machte er auch die Reform des Bundesrats zu seinem Thema (siehe PK Nr. 68/2009). (Schluss)

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