Ansprache anlässlich der Enquete „Starke Regionen: digital.engagiert.zukunftsorientiert“

Präsident Markus Stotter, BA: Meine sehr verehrten Damen und Herren, lassen Sie mich ein paar Worte zur gestrigen Enquete „Starke Regionen: digital.engagiert.zukunftsorientiert“ verlieren:

Vorweg möchte ich mich bei allen Rednerinnen und Rednern, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, allen Keynote-Speakern für ihre klaren, engagierten Beiträge herzlich bedanken. Ihre Perspektiven haben gezeigt, wie viel Kraft in unseren Regionen steckt. Wir haben zentrale Themen benannt: Datensouveränität als Voraussetzung für Vertrauen und Selbstbestimmung, strategische Resilienz gegenüber Krisen, die Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz und die Notwendigkeit, Digitalität als Querschnittsmaterie und Querschnittsaufgabe zu begreifen. Ebenso wichtig ist die digitale Daseinsvorsorge: Verlässliche offene Netze und digitale Angebote müssen Teil der Grundversorgung sein.

Besonders möchte ich auf die Zukunftsorientierung eingehen. Hier zählt vor allem die digitale Partizipation junger Menschen. Wir dürfen nicht über die Jungen, über die Jugend reden, sondern mit der Jugend. Junge Menschen brauchen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten in Strategieprozessen, bei Pilotprojekten und in der Entwicklung digitaler Dienste.

Auch das Ehrenamt verdient unsere Wertschätzung und vor allem gute Rahmenbedingungen. Anerkennung, Weiterbildung und digitale Werkzeuge sind nötig, damit Engagement wirkt und vor allem bleibt. 

Kurz gesagt: Jugend, Ehrenamt und Digitalität sind die Säulen starker Regionen. Die Herausforderungen sind strategisch und technisch, aber vor allem sozial und politisch. Wir können sie nur gemeinsam meistern. Ich danke allen, die teilgenommen haben, für ihre Beiträge und lade dazu ein, die gewonnenen Impulse in konkrete, gemeinsame Schritte zu überführen.

Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 65 Abs. 2 GO-BR autorisiert.