RN/145

21.45

Bundesrätin Sandra Jäckel (FPÖ, Vorarlberg): Vielen Dank, Herr Vizepräsident. – Es ist nur kurz, meine lieben Kollegen, ich muss jetzt auch noch einmal auf Kollegin Muthsam replizieren. Sie haben davon gesprochen, dass die Jugendlichen und die jungen Leute von Social Media leben, Tag und Nacht. (Ruf bei der SPÖ: Nein, ...!) Sie haben davon gesprochen, dass Social Media für die Jugendlichen sehr wichtig ist. Machen wir es so? Ich habe es jetzt nicht ganz im Kopf. (Bundesrat Wanner [SPÖ/Sbg.]: Warum bist dann heraußen?)

Mir ist jetzt nur eines wichtig, liebe Regierung: Sie sprechen hier von Social Media, und die Regierung will ein Verbot für unter 14-Jährige ab 2027 einbringen. Das widerspricht sich ja auch ein wenig. (Ruf bei der SPÖ: Wen betrifft das Gesetz, bitte?) Die Jugendlichen sind größtenteils der deutschen Sprache einfach nicht mächtig, sie können weder lesen oder schreiben noch können sie reden. (Unruhe im Saal.) Da könnt ihr euch die Handys zusammenschalten. (Beifall bei der FPÖ.) Es ist so. Sie können nicht einmal mehr richtig telefonieren, es wird nur noch alles übers Handy gemacht – da können Sie die Hände über den Kopf schlagen –, das sieht man auf den Straßen, sie rennen nur noch mit dem Handy rum. (Anhaltende Unruhe im Saal.)

Abgeordnete sollen hier neben mir in der schönen deutschen Sprache sprechen, damit wir uns gegenseitig verstehen, und den Kindern und Jugendlichen gelingt das ja nicht einmal mehr richtig: Sie können zum größten Teil leider keinen vernünftigen deutschen Satz mehr sprechen, und das sollte hier einfach einmal hinterfragt werden. 

Ganz kurz zur Sommerschule: Mit einer Überzahl von Schülern im Alter von zehn bis 14 Jahren, dem Stoff von der 1. bis zur 5. Klasse, und dafür ein Lehrer, da frage ich schon: Wo soll denn der Lehrer da anfangen und wo soll denn dieser Lehrer eigentlich mit dieser Zwangssommerschule mit 23 Schülern von der 1. bis zur 5. Klasse enden? – Das sollte man hinterfragen; der Lehrermangel sollte einmal hinterfragt werden. – Danke. (Beifall bei der FPÖ.)

21.47

Vizepräsident Silvester Gfrerer: Noch einmal zu Wort gemeldet hat sich unsere Frau Bundesministerin. Ich erteile es. 

Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 65 Abs. 2 GO-BR autorisiert.