4713/AB XX.GP

 

Die schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 4976/J - NR/1998, betreffend Null Promille, null

Probleme, die die Abgeordneten Zweytick und Kollegen am 7. Oktober 1998 an mich gerichtet

haben, beehre ich mich wie folgt zu beantworten:

 

1. Wieviel betragen die Kosten für die Kampagne “STO,OP! Null Promille, null Proble -

me”?

Antwort:

Die Kosten für die Verkehrssicherheitskampagne “STO,OP! Null Promille, null Probleme”

betragen ca. 17,1 Mio Schilling.

2. Wieviel kostet der Fernsehspot bzw. die Anzeige in den Printmedien mit Ivica Vastic?

Antwort:

Die Kosten für Produktion und TV - Einsatz des TV - Spots mit Ivica Vastic betragen ca. 1,8 Mio

Schilling.

Die Kosten für die Anzeigenproduktion und Streuung belaufen sich auf ca. 1,1 Mio Schilling.

3. Aus welchem Budgetansatz nehmen Sie das Geld für die Kampagne?

Antwort:

Die Kosten für diese Verkehrssicherheitskampagne werden aus dem Verkehrssicherheitsfonds

und somit aus den Einnahmen der Wunschkennzeichen dotiert.

4. Wieviel haben Sie heuer schon für die Kampagnen “Gurt sei Dank” und “Brems Dich

ein” aufwenden müssen?

Antwort:

Die Aufwendungen für diese Kampagnen beziffern sich wie folgt:

“Gurt sei Dank”           ca. 1,6 Mio Schilling

“Brems Dich ein”         ca. 24,3 Mio Schilling

5. Haben Sie versucht, Sponsoren für eine Beteiligung an den Kampagnen zu gewinnen?

Antwort:

Grundsätzlich ist es eine Aufgabe des Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr

Maßnahmen vorzusehen, die geeignet sind, die Verkehrssicherheit auf österreichischen Straßen

zu erhöhen. Dazu zählen, neben legistischen Maßnahmen, auch bewußtseinsbildende Maß -

nahmen, die ein verantwortungsbewußtes Verhalten der Verkehrsteilnehmer fördern. Mein

Ressort ist darüber hinaus auch stets bemüht, in Kooperation mit anderen Institutionen, gemein -

sam eine verstärkte Informations - und Öffentlichkeitsarbeit durchzuführen. Beispielsweise

haben die beiden großen Autofahrer - Clubs und das Kuratorium für Verkehrssicherheit die

Informationsoffensive “Gurt sei Dank” mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit und mit einer Reihe von

Informationsveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet massiv unterstützt.