4720/AB XX.GP

 

Die Abgeordneten zum Nationalrat Scheibner und Kollegen haben am 8. Oktober 1998

unter der Nr.5034/3 an mich eine schriftliche parlamentarische Anfrage betreffend

“chemisches und physikalisches Labor des AWT in Wien - Simmering” gerichtet. Diese aus

Gründen der besseren Übersichtlichkeit in Kopie beigeschlossene Anfrage beantworte ich

wie folgt:

Zu 1 bis 4:

Wie den Anfragestellern bekannt ist, werden derzeit im Zuge der Verwaltungsreform die

dem Bundesministerium für Landesverteidigung nachgeordneten Ämter überprüft. Dabei

wurden u.a. auch Ist - Zustand und Auslastungsgrad des Chemischen und des Physikalischen

Labors im Bereich des Amtes für Wehrtechnik untersucht. Es obliegt nunmehr einer

Projektgruppe, Rationalisierungsmöglichkeiten, wie etwa die Zusammenlegung der beiden

genannten Labors sowie der Zentralen Werkstoff - und Lehrenprüfstelle, zu erarbeiten und -

da das Areal in Wien - Simmering zum Verkauf vorgesehen ist - auch Vorschläge für eine

Verlegung der Labors zu unterbreiten. Nähere Details können erst nach Abschluß dieser

Untersuchungen bekannt gegeben werden.

Zu 5:

Nein.

Zu 6:

Im Chemischen Labor, das von seiner Organisationsform etwa mit einem Zivilingenieurbüro

für technische Chemie vergleichbar ist, befinden sich abhängig von den jeweils zu

bearbeitenden Aufträgen ca. 1.500 bis 5.000 Substanzen unterschiedlichster Art in

Labormengen, die zur Aufgabenerfüllung benötigt werden. Sämtliche dieser Substanzen

werden nicht in einem Lager, sondern in sogenannten Chemikalienschränken aufbewahrt.

Zu 7:

Der Zeitwert der Geräteausstattung des Chemischen Labors wird auf ca. 100 Mio. öS

geschätzt.

Zu 8 und 9:

Die Bewachung des Chemischen Labors erfolgt derzeit und bis auf weiteres durch ein

ziviles Bewachungsunternehmen.

Zu 10:

Ohne den laufenden Untersuchungen über mögliche und notwendige Rationalisierungs -

maßnahmen in diesem Bereich vorzugreifen, ist davon auszugehen, daß - ähnlich wie bei

anderen Verwaltungsreformprojekten - für die von Strukturänderungen betroffenen

Bediensteten sozialverträgliche Lösungen gefunden werden können.