5845/AB XX.GP

 

Die Abgeordneten zum Nationalrat Wallner und Genossen haben am 22. April 1999 unter

der Nr. 6159/J an mich eine schriftliche parlamentarische Anfrage betreffend "Heeres -

munitionsanstalt Hieflau“ gerichtet. Diese Anfrage beantworte ich wie folgt:

 

Wie ich schon in der Fragestunde des Bundesrates am 18. März 1999 zur kurzen Anfrage

101 1M/BR - 99 klargestellt habe, ist der Bestand des Munitionslagers Hieflau, das zu den

größten und bedeutendsten Munitionslagern in Österreich zählt, nicht in Frage gestellt; es

wird vielmehr auch in Zukunft für das österreichische Bundesheer eine zentrale Bedeutung

und damit einen hohen Stellenwert haben.

 

Unabhängig davon werden derzeit - wie den Anfragestellern ebenfalls bekannt ist - im Zuge

der Verwaltungsreform zur Schaffung zukunftsorientierter Strukturen u.a. auch die

Heeresmunitionsanstalten hinsichtlich weiterer Verbesserungen im Sinne einer Optimierung

der Abläufe überprüft. Ziel dabei ist insbesondere die Straffung von Organisationselementen

im Bereich der Administration.

 

Im einzelnen beantworte ich die vorliegende Anfrage wie folgt:

 

Zu 1 bis 3:

 

Mein Standpunkt in der Angelegenheit Heeresmunitionsanstalt Hieflau war von Anfang an

klar und eindeutig. Meinen einleitenden Ausführungen ist daher nichts hinzuzufügen.

Zu 4:

 

Nein. Die diesbezüglichen Überprüfungen sind noch nicht abgeschlossen.

 

Zu 5:

 

Mir ist von einem derartigen Vorschlag nichts bekannt.