5977/AB XX.GP

 

B e a n t w o r t u n g

 

der Anfrage der Abgeordneten Petrovic, Haidlmayr, Freundinnen und Freunde

betreffend Gesundheitsgefahr durch Chemikalien mit hormonellen Wirkungen

(Nr. 6314/J)

 

Zur vorliegenden Anfrage führe ich folgendes aus:

 

Zu Frage 1:

 

In der Umwelt vorkommende Chemikalien mit hormoneller Aktivität sind derzeit noch

Gegenstand weltweiter intensiver Diskussionen insbesondere auch im Bereich der

Europäischen Union. Diesbezüglich darf auf die Beantwortung der Anfrage Nr.

6313/J durch das Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie hingewiesen

werden.

 

Im Hinblick auf die im Bereich des Umweltressorts bzw. im Bereich der Europäischen

Union laufenden Aktivitäten sind zur Vermeidung von Duplizitäten derzeit keine

eigenen Studien im Auftrag meines Ressorts geplant.

 

Zu Frage 2:

 

Ungeachtet dessen, daß weltweit noch keine abschließenden Forschungsergebnisse

vorliegen, ist es Aufgabe der behandelnden Ärzte, die Krankenheitsymptome und

deren mögliche Ursachen in jeweiligen individuellen Fall abzuklären und die

Patientinnen nach dem Stand der Wissenschaft und Erfahrung bestmöglich zu

behandeln und zu betreuen. In diesem Zusammenhang darf auch auf die Fort - und

Weiterbildungsverpflichtung der Ärzte hingewiesen werden, wofür die

entsprechenden Strukturen z.B. im Rahmen der Ärztekammer und der Universitäten

vorhanden sind.