6031/AB XX.GP

 

Die schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 6398/J - NR/1999 betreffend österreichisches

Listerienkompetenzzentrum, die die Abgeordneten Mag. HAUPT und Kollegen am 2. Juni

1999 an mich gerichtet haben, beehre ich mich wie folgt zu beantworten:

 

Zu Fragen 1 und 2:

 

Das Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales plant als zuständiges Ressort für

die Umsetzung der Entscheidung Nr. 2119/98/EG entsprechende Strukturen für ein Netzwerk

zur epidemiologischen Überwachung und Kontrolle übertragbarer Krankheiten in einer Refe -

renzzentrale zu schaffen, welche für Listerien im humanen Bereich vor allem mit der Er -

richtung von geeigneten Überwachungs - und Frühwarnsystemen, der Prävention von lebens -

mittelbedingten Erkrankungen und der Durchführung sowie der Auswertung entsprechender

Analysen und Tests befasst werden wird.

 

Kontakte und Kooperationen mit allen in diesem Zusammenhang tätigen, insbesondere auch

universitären Einrichtungen sind vorgesehen. Im Übrigen verweise ich auf die Beantwortung

der gleichlautenden an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales gerichteten

Anfrage Nr. 6400/J - NR/1999.

Zu Fragen 3 und 4:

 

Hiezu verweise ich zuständigkeitshalber ebenfalls auf die Beantwortung der gleichlautenden

Anfrage Nr. 6400/J - NR/1999 an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

 

Zu Frage 5:

 

Gemäß UOG 1993 sind förmliche Fachbereiche, wie sie für die Medizinischen Fakultäten im

§ 68 UOG 1993 vorgesehen sind, für die Veterinärmedizinische Universität nicht normiert.

Ergänzend siehe auch Antwort zu Frage 6.

 

Zu Frage 6:

 

Im Rahmen einer im Gang befindlichen strukturellen Neuordnung soll auch eine interdiszi -

plinäre Arbeitsgruppe geschaffen werden, die die vorhandenen Kompetenzen zur Bearbei -

tung konkreter Forschungsvorhaben bündeln soll.