4332/J XX.GP

 

der Abgeordneten Dr. Josef Höchtl

und Kollegen

an den Bundesminister für. Inneres

betreffend Funksituation im Bezirk Wien - Umgebung

Seit geraumer Zeit gibt es im Bezirk Wien - Umgebung gravierende Beeinträchtigungen beim

Funkverkehr der Gendarmerie.

Neben Störungen durch fremde Sender bestehen in bestimmten Gebieten des Bezirkes

massive Funkschatten. In den Ortsgebieten von Pellendorf; Zwölfaxing und Himberg gibt es

80% Funkschattengebiete und so mußte bereits bei einigen dringenden Einsätzen im

Ortsgebiet von Himberg die Bevölkerung gebeten werden, den Gendarmerieposten zu

verständigen, weil die einschreitende Patrouille weder jemanden zur Hilfe noch mit

sonst jemanden Kontakt aufnehmen konnte. Auch im gesamten Bereich des Gablitztales bzw.

der Bundesstraße B 1, müssen die Gendarmeriebeamten höhere Siedlungsgebiete aufsuchen,

weil ein Absetzen von Funksprüchen nicht möglich ist.

Trotz mehrerer Meldungen der Funkprobleme an vorgesetzte Dienststellen wurden keinerlei

Verbesserungen vorgenommen.

Insbesondere bei der derzeitigen Situation, wo die meisten Dienststellen zur Nachtzeit

unbesetzt sind und die Bezirksleitzentrale die mobilen Streifen jederzeit schnell einsetzen

können muß, ist ein optimal funktionierendes Funksystem unerläßlich.

Die unterzeichneten Abgeordneten richten in diesem Zusammenhang an den Bundesminister

für Inneres nachstehende

Anfrage

1) ist Ihnen bekannt, daß im Bezirk Wien - Umgebung derart gravierende Beeinträchtigungen

des Funkverkehrs bestehen?

2) Wenn ja, wann wurde Ihnen bzw. Ihrem Ministerium erstmals diese untragbare Situation

zur Kenntnis gebracht?

3) Sind Sie ebenfalls der Meinung, daß diese - sowohl für die Beamten als auch für die

Bevölkerung gefährliche Situation - möglichst rasch einer Lösung zugeführt werden

muß?

4) Wenn ja, welche technischen Möglichkeiten zur Behebung der Probleme sehen Sie vor?

5) Wann ist seitens Ihres Ressorts mit Maßnahmen zur Verbesserung der Funksystems zu

rechnen?