4534/J XX.GP

 

der Abgeordneten Mag. Haupt, Dr. Pumberger und Kollegen

an die Frau Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales

betreffend gemeinsame Strategien für Blut und Blutpräparate in der EU

Die Verhütung von gesundheitlichen Folgen für Menschen die zum Nutzen anderer

bereitwillig ihr Blut oder Plasma zur Verfügung stellen, sowie die Verhütung der

Übertragung von Infektionskrankheiten auf die Empfänger von Blut und

Blutpräparaten sind nach den Worten von Sozial - Kommissar Padraig Flynn ein

Hauptanliegen in der Europäischen Gemeinschaft.

Bereits 1994 wurden von der Kommission gemeinsame Europäische Strategien zur

Verhütung der Übertragung von Infektionskrankheiten durch Blut vorgeschlagen und

durch eine entsprechende Resolution in den Jahren 1995 und 1996 unterstützt.

Die unterfertigten Abgeordneten richten in diesem Zusammenhang an die Frau

Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales die nachstehende

ANFRAGE:

1. Gibt es während der österreichischen Präsidentschaft in der EU eine österreichische

Initiative zur Ausarbeitung gemeinsamer Sicherheitsnormen für Blut und

Plasmaspender?

a. Wenn ja, welche Stellen genau waren mit der Ausarbeitung dieser Initiative

befaßt und in welche Richtung zieht diese österreichische Initiative?

b. Wenn nein, warum nicht?

2. Welche Maßnahmen bereitet Ihr Ressort vor, während und nach der

österreichischen Präsidentschaft in der EU die Sicherheitsnormen in Hinblick auf

Blut und Blutprodukte wesentlich zu verbessern?