4539/J XX.GP
der Abgeordneten Mag. Haupt, Dr. Salzl und Kollegen
an die Frau Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz
betreffend Hormonfleisch in der EU
Ab dem 13. Mai 1999 dürfen die USA das Fleisch von mit Wachstumshormonen
behandelten Rindern in die Europäische Union exportieren. Das geht aus einer
Entscheidung des Schiedsgerichtes der Welthandelsorganisation (WTO) vom 28. Mai
1998 hervor.
In Österreich ist das Fleisch hormonbehandelter Rinder entsprechend
wissenschaftlicher Untersuchungen und fleischhygienischer Erkenntnisse in der
Qualität als eindeutig Minderwertig zu betrachten.
Die unterfertigten Abgeordneten richten in diesem Zusammenhang an die Frau
Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz die nachstehende
Frau Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz
ANFRAGE:
1. Welche Maßnahmen bereitet Ihr Ressort vor Fleisch mit diesem Qualitätsmangel
überhaupt nicht in den österreichischen Verkauf gelangen zu lassen?
2. Welche Kennzeichnungsverordnungen für Fleisch, Fleischerzeugnisse und
Fertiggerichte die Fleisch von hormonbehandelten Tieren beinhalten, sind von
Ihrem Ressort geplant?
3. Welche Maßnahmen zur Aufklärung der Bevölkerung über den Genuß dieses mit
Qualitätsmängeln behafteten Fleisches sieht Ihr Ressort vor?