4633/J XX.GP

 

der Abgeordneten Gabriela Moser, Freundinnen und Freunde

an den Bundesminister für Land - und Forstwirtschaft

betreffend ÖPUL 2000

Nachdem die Trinkwassersituation in Oberösterreich in engem Zusammenhang mit der Art der

landwirtschaftlichen Nutzung der Böden steht, kommt dem Programm ÖPUL verstärkte Be -

deutung zu.

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende

ANFRAGE:

1. Welche Entwürfe zu ÖPUL 2000 liegen derzeit vor?

2. Welche Schwerpunkte setzen sie, welche Bereiche umfassen sie?

3. Wie wurden jene Bereiche abgedeckt, die in Oberösterreich durch das Projekt Grundwasser

2000 ersatzweise erfaßt wurden?

4. Gibt es Regionalprogramme, damit sich Bundesländer, die über derartige Programme ver -

fügen, Ersatzprogramme wie z.B. das Grundwasser 2000, ersparen können?

5. Wie weit wird die Flexibilisierung des Umbruchzeitpunkts konkretisiert, wodurch in Ober -

österreich zweistellige Millionenbeträge gespart werden könnten?

6. Ist an einen Ausbau der Wasserschutzberatung gedacht?

7. Wieviele Wasserschutzberater sind derzeit jeweils in jedem Bundesland beschäftigt? Wieviel

Düngeberater gibt es im Vergleich dazu? Wieviele Bodenschutzberater?

8. Wer bestreitet deren Finanzierung?

9. Welche Personalausbaupläne liegen im Bereich des Wasserschutzes vor?

10. Warum liegt die Richtlinienverordnung über die Entschädigungszahlungen für Landwirte in

Sanierungsgebieten noch immer nicht vor?

11. Wann urgierte das Amt der OÖ. Landesregierung zuletzt die Umsetzung dieser Richtlinie

(Nennung des konkreten Zeitpunktes und Inhalts der Urgenzen)? Welche Antworten wur -

den Ihrerseits verfaßt?

12 Wie werden sich nach Ihren Vorstellungen die Entschädigungen für die betroffenen

Landwirte gestalten, die vielleicht innerhalb der nächsten Monate von der Sanierungsver -

ordnung des Landes Oberösterreich betroffen sein werden und bei Entfall von Entschädi -

gungszahlungen in ihrer Existenz gefährdet sind?