4934/J XX.GP
der Abgeordneten Kopf
und Kollegen
an den Bundeskanzler
betreffend Südumfahrung Feldkirch
Anläßlich des Besuchs des Liechtensteiner Ministerpräsidenten Mario Frick in Wien
äußerten Sie sich im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstag,
den 3. September 1998 zu der Südumfahrung Feldkirch. Wie die APA in der Meldung
450 vom 3. September 1998 berichtet, bezeichneten Sie die Verkehrsbelastung im
Raum Feldkirch als "einziges bilaterales Problem" zwischen Liechtenstein und
Österreich. Weiters erwähnten Sie, daß eine Lösung absehbar sei: “Für eine sowohl
für Feldkirch als auch für Liechtenstein verträgliche Lösung der Verkehrsprobleme in
der Region sei bereits eine Arbeitsgruppe aktiv, die auch schon “gute Ideen" geliefert
habe”, ist in gegenständlicher APA - Meldung nachzulesen.
Der Feldkircher Bürgermeister hat allerdings erst über die Medien von dieser
Arbeitsgruppe erfahren, da er bislang in diese anscheinend nicht eingebunden
wurde.
Für die Feldkircher ist das Problem der Südumfahrung von zentraler Bedeutung für
deren Verkehrsentlastung. Eine rasche und zufriedenstellende Lösung dieses
Problems ist für diese Region von großer Wichtigkeit.
Daher richten die unterfertigten Abgeordneten - im Wissen, daß für Straßenbau der
Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten zuständig ist an den
Bundeskanzler folgende
Anfrage:
1) Welches konkrete Ergebnis hat Ihr Gespräch mit dem Liechtensteiner
Ministerpräsidenten zum Thema Südumfahrung Feldkirch gebracht?
2) Wie setzt sich die von Ihnen genannte Arbeitsgruppe zusammen?
3) Seit wann tagt diese Arbeitsgruppe?
4) Welche Ergebnisse hat diese Arbeitsgruppe bereits vorzuweisen?
5) Wie ist es zu erklären, daß der Bürgermeister von Feldkirch erst über die Medien
von dieser Arbeitsgruppe erfährt?
6) Warum ist der Bürgermeister nicht Mitglied dieser Arbeitsgruppe?