4968/J XX.GP

 

ANFRAGE

 

der Abg. Aumayr, Böhacker

und Kollegen

an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft

betreffend Wassersituation in Salzburg

 

Zustand und Versorgungssituation bei Trinkwasser und Grundwasser in Salzburg ist

nach wie vor verbesserungswürdig.

 

Daher richten die unterzeichneten Abgeordneten an den Herrn Bundesminister für

Land - und Forstwirtschaft die nachstehende

 

Anfrage:

 

1. Welche konkreten Sanierungsmaßnahmen zum Schutz des Salzburger Grund -

    wassers, insbesondere gem. § 33f WRG, bzw. Trinkwassers wurden bislang in

    welchen konkreten Schritten gesetzt?

 

2. Wie lauten die konkreten Auflagen für die verordneten Sanierungsgebiete,

    insbesondere gem. § 33f WRG, und wie lautet die konkrete räumliche Abgrenzung?

 

3. Welche konkreten Entschädigungszahlungen werden in diesem Bundesland jeweils

    pro Jahr an Landwirte gezahlt? Wie setzt sich diese Summe aus welchen Institu-

    tionen zusammen?

 

4. Welche Gesamtmengen an Grundwasser werden derzeit an welchen industriellen

    Standorten in Salzburg zum betrieblichen Gebrauch entnommen?

5. Kommt es aus Salzburger Gebiet zu Wasserexporten? Wenn ja, zu welchen konkre -

    ten Zwecken und in welchen konkreten Regionen und zu welchen konkreten Kondi -

    tionen?

 

6. Existieren Planungen und Überlegungen für weitere Wasserexporte? Werden der -

    artige Wasserexporte gesetzlich gedeckt?

 

7. Wie entwickelte sich die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen bei Nitraten jeweils

    in den Jahren 1990 bis 1997?

 

8. Wie entwickelte sich die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen bei Nitriten jeweils

     in den Jahren 1990 bis 1997?

 

9. Wie entwickelte sich der Anteil der Grenzwertüberschreitungen bei Pestiziden jeweils

    in den Jahren 1990 bis 1997?

 

10. Wie entwickelte sich der Anteil der Grenzwertüberschreitungen bei Atrazin jeweils in

      den Jahren 1990 bis 1997?

 

11. Wie entwickelte sich der Anteil der Grenzwertüberschreitungen von Atrazinabbau -

       produkten jeweils in den Jahren 1990 bis 1997?

 

12. Welche weiteren chemischen Spurenelemente fielen bei der Untersuchung des

       Salzburger Grundwassers bzw. Trinkwassers in den Jahren 1990 bis 1997 in welchen

       konkreten Dosierungen besonders auf?

 

13. Welche Informationen besitzt das Bundesministerium für Land - und Forstwirtschaft

      über den jährlichen Wasserverbrauch in Salzburg jeweils in den Jahren 1990 bis

      1996 aufgeteilt auf den gewerblichen, industriellen und privaten und öffentlichen

      Bereich?

 

14. Wie hoch war in den Jahren 1990 bis 1996 jeweils in Salzburg die Zahl der Eigen -

       versorger mittels Brunnenanlagen? Welche konkreten Messungen in diesem Bereich

       gab es im oben angeführten Zeitraum und wie entwickelten sich hier die Schad -

       stoffwerte für die wesentlichsten Schadstoffgruppen von Nitraten über Nitriten bis

       zu Pestiziden und im Detail zu Atrazinen und Abbauprodukten?