5159/J XX.GP
ANFRAGE
der Abgeordneten Mag. Haupt, Dr. Pumberger, Dr. Kurzmann und Kollegen
an die Frau Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales
betreffend “Kältetherapie bei apoplektischen Insulten”
Die Praxisklinik Heidelberg ist eine Modellklinik mit neuen, hoch innovativen
Behandlungskonzepten.
Das medizinisch und wirtschaftlich äußerst erfolgreiche Konzept der Klinik beruht auf
einer engen, abgestimmten Kooperation von Fachdienstleistungen und einer am
Krankenbett beginnenden Rehabilitation. Durch dieses Konzept ist es möglich, die
Verweildauer der Patienten in der Klinik effizient und kürzer als in herkömmlichen
Krankenanstalten zu gestalten.
So werden zur Therapie und gleichzeitigen Rehabilitation von apoplektischen Insulten
medizinische Kältebetten angewendet. Durch die Abkühlung der Körpertemperatur auf
33 Grad Celsius können die Blutungen hochgradig minimalisiert, und eine
nachfolgende Schädigung des Gehirns weitestgehend verhindert werden.
In diesem Zusammenhang richten die unterfertigten Abgeordneten an die Frau
Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales die nachstehende
ANFRAGE
1. Sind Ihrem Ressort wissenschaftlichen Studien zu dem Thema “Kältetherapie”
bekannt?
Wenn ja, welche?
Wenn nein, warum nicht?
2. Sind Ihrem Ressort Erfahrungen mit der Kältetherapie Therapie und gleichzeitigen
Rehabilitation von apoplektischen Insulten bekannt, wenn ja welche?
3. Können Sie sich auch in österreichischen Krankenanstalten die Aufstellung von
Kältebetten zur Therapie von apoplektischen Insulten vorstellen, wenn nein warum
nicht?
4. Welche Kosten wären in Österreich pro Bett zu erwarten?
5. In welchen Krankenanstalten wären laut LKF die ersten Betten zu installieren?