5568/J XX.GP

 

                                               ANFRAGE

 

der Abgeordneten Mag. Haupt, Dolinschek und Kollegen

an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales

betreffend Zusatzpensionsversicherungen

 

In der Anfragebeantwortung 3671/AB verweist die Bundesministerin für

Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz auf die - im Zuge der Pensionsreform

von der Bundesregierung getätigte Absichtserklärung, den Beirat für Renten- und

Pensionsanpassung um Ausarbeitung eines Konzeptes zur Verhinderung einer

versicherungsmathematischen Benachteiligung von Frauen bei privaten

Pensionsversicherungen zu ersuchen.

 

Entsprechend dem freiheitlichen “Drei Säulen Pensionsmodell” wird - inzwischen

auch von internationalen Experten bestätigt - der dritte Säule, der individuelle

Vorsorge, für die Zukunft stetig wachsende Bedeutung zugemessen.

 

 

Die unterfertigten Abgeordneten richten in diesem Zusammenhang an die

Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales die nachstehende

 

 

                                               ANFRAGE:

 

1.    Hat der Beirat für Renten- und Pensionsanpassung entsprechend den

       Ankündigungen der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten im Jahr 1998 mit

       seiner Arbeit begonnen?

       a.        Wenn ja, an welchen Terminen wurde das Thema der

            versicherungsmathematisch begründeten unterschiedlichen Behandlung der

            Geschlechter behandelt, und wie lauten die vorläufigen Ergebnisse?

       b.        Wenn nein, warum nicht?

 

1.     Wird die Bundesregierung ihre im Zuge der Pensionsreform erklärte Absicht der

        “Konzepterarbeitung” noch in dieser Legislaturperiode beenden?

        a.         Wenn ja, bis zu welchem Zeitpunkt liegt das Ergebnis vor?

        b.         Wen nein, mit welcher Begründung wurde in dieser Legislaturperiode kein

              Ergebnis erzielt?