5870/J XX.GP
ANFRAGE
der Abgeordneten Dipl.-Ing. Maximilian Hofmann
und Kollegen an den
Bundesminister für Justiz
betreffend den mysteriösen Lauf des Aktes “Bundesminister für Inneres
Karl. Schlögl"; Verdacht des Verstoßes gegen § 3 Verbotsgesetz in der StA
Wien
Der ehemalige SPÖ - Abgeordnete zum Nationalrat, Dipl.-Vw. Mag. DDr. Stephan Tull sah
sich veranlaßt am 21. Jänner 1999 an den Bundesminister für Justiz das in Ablichtung beigefügte
Schreiben zu richten.
In diesem Zusammenhang richten die unterfertigten Abgeordneten an den Bundesminister für
Justiz folgende
Anfrage:
Sind Sie bereit, den im angeführten Schreiben geschilderten Vorfall einer sehr genauen
Überprüfung zu unterziehen und dem Nationalrat das Ergebnis dieser Überprüfung
bekanntzugeben?
Diplomvolkwirt
Mag. DDr. Stephan Tull
Stülzstraße 6
A - 4840 Vöcklbruck
Vöcklabruck, an 21. Janner 1999
Herrn
Bundesminister für Justiz
Dr. Michael Michalek
Schrmerlingplatz
1010 Wien
Betreff:
Per “mysteriöse" Lauf des Aktes betreffend " Bundesminister Mag. Karl
SCHLÖGL Verdacht des Verstoßes gegen § 3 Verbotsgesetz " in der STAATSANWALT -
SCHAFT WIEN.
Sehr geehrter Herr Bundesminister,
ich habe am 1. Dezember 1998 eine Eingabe betreffend "Bundesminister Mag.
Karl SCHLÖGEL; Verdacht des Verstosses gegen § 3 Verbotsgesetz EINGESCHRIEBEN
an die Staatsanwaltschaft Wien gerichtet.
Am 20. Jänner 1999 hat mir anläßlich einer Urgenz der Leitende Staatsanwalt
Hofrat Dr. Adolf KORSCHE mitgeteilt, daß meine oben zitierte Eingabe
einem anderen, bereits längst erledigten Akt EINVERLEIBT worden ist.
Ich habe umgehend dem Herrn Hofrat für Dr. Adolf KORSCHE eine Ablichtung meiner
Eingabe vom 1. Dezember 1998 eingeschrieben zugestellt.
Da Sie dieser Sachverhalt VIELLEICHT interessieren Könnte, teile ich Ihnen
diesen zu Ihrer geschätzten Kenntnisnahme mit und entbiete Ihnen meine guten
Wünsche und Grüße