5963/J XX.GP

 

ANFRAGE

 

 

der Abgeordneten Mag. Haupt, Dr. Pumberger und Kollegen

an die Frau Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales

betreffend psychologische Betreuung der Angehörigen von Hepatitis C Patienten

 

Neben einer umfassenden Hepatitis C Aufklärungskampagne als Propylaxe,

insbesondere für Jugendliche, ist nach amerikanischen Studien die begleitende

psychologische Betreuung für Hepatitis C Patienten - und insbesondere deren

Angehörige - von größter Notwendigkeit.

 

Unter der Prämisse der optimalen Wirtschaftlichkeit und Kostenersparnis wäre so die

psychologische Betreuung der Angehörigen, besonders während der Zeit einer

Chemotherapie des Patienten, mit den bundesweit bestehenden Einrichtungen der

Aidshilfe oder der Krankenanstalten - Ambulatorien zu koordinieren.

 

Die unterfertigten Abgeordneten richten in diesem Zusammenhang an die Frau

Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales die nachstehende

 

ANFRAGE:

 

1. Welche Maßnahmen sind von Ihrem Ressort vorgesehen, um den Angehörigen von

    Hepatitis C Patienten, die notwendige psychologische Hilfe kostenlos zur

    Verfügung zu stellen; und an die Zusammenarbeit mit welchen bereits bestehenden

    Organisationen haben Sie dabei gedacht? Wenn nicht, womit Begründen Sie Ihre

    Entscheidung?

 

2. Wie lauten die geschätzten Kosten für die oben genannten Maßnahmen?

 

3. Auf der Basis welcher Daten haben Sie diese Kostenschätzung erstellt?