5984/J XX.GP

 

ANFRAGE

 

 

der Abgeordneten Mag. Haupt, Dr. Pumberger, Dr. Povysil und Kollegen

an die Frau Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales

betreffend Alkoholentzug für Hepatitis C Patienten

 

Der in der Beilage angefügte Bericht der Salzburger Nachrichten vom 10. September

1998, ist ein weiteres trauriges Beispiel für die Dringlichkeit einer umfassenden

Information der österreichischen Bevölkerung, sowie des gesamten medizinischen

Personals, im Umgang mit Hepatitis C Patienten.

 

Die unterfertigten Abgeordneten richten in diesem Zusammenhang an die Frau

Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales die nachstehende

 

 

ANFRAGE:

 

 

1. Welchen Aus - und Fortbildungslehrgängen unterstehen österreichische Amtsärzte?

 

2. Ist in diesen Lehrgängen auch eine Weiterbildung über in den letzten 10 Jahren neu

    beschriebene Infektionskrankheiten inkludiert? Wenn ja, wird dieses neuerworbene

    Wissen bei den Teilnehmern geprüft?

 

3. Entspricht es dem „state of the art“ in amtsärztlichen Gutachten bei krankhaft

    veränderten Leberwerten automatisch Alkoholismus zu diagnostizieren?

 

4. Was werden Sie unternehmen um Diskriminierungen von Patienten und/oder

    Arbeitslosen bzw. Notstandshilfeempfängern durch den Amtsarzt zu verhindern?