6012/J XX.GP

 

ANFRAGE

 

der Abgeordneten G. Moser, Freundinnen und Freunde

 

an die Bundesministerin für Frauenangelegenheiten & Verbraucherschutz

 

betreffend Trinkwasserqualität in OÖ

 

Wie dem aktuellen Umweltkontrollbericht des Bundes zu entnehmen ist, muß

die Grund -  und Trinkwassersituation in OÖ als problematisch bezeichnet

werden. Trotz fortgesetzten rechtlichen Schritten entsprechend dem

Wasserrechtsgesetz fehlt es an konkreten Maßnahmen.

 

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende

 

 

ANFRAGE:

 

1. Wieviele Ausnahmegenehmigungen für Wasserversorger wegen

     Überschreitung der Pestizidgrenzwerte wurden bis jetzt in OÖ gewährt? Für

     wen?

 

2. Wie erklären Sie sich die vergleichsweise hohen Bentazon - Belastungen in OÖ?

 

3. Auf welche Weise gedenken Sie die regelmäßige Informationspflicht seitens

     der Wasserversorger durchzusetzen und rechtlich zu verankern? In welcher

     Form sollen die Daten publiziert werden?

 

4. Ein Drittel der Bevölkerung wird durch Hausbrunnen versorgt, deren

     Wasserwerte keiner durchgängigen permanenten Kontrolle unterliegen und

     gesetzlich vergleichsweise großzügig geregelt sind. Wodurch wird die

     Trinkwasserqualität in diesem Bereich kontrolliert und gewährleistet?

 

5. In welcher Form werden Sie sich für eine Verbesserung der

     Trinkwasserqualität der Hausbrunnen einsetzen?