6352/J XX.GP

 

A N F R A G E

 

der Abgeordneten Dkfm. Dr. Günter Puttinger, Dr. Günther Leiner, Georg Schwarzenberger

und Kollegen

an den Bundesminister für Inneres

betreffend Einsatz von Hubschraubern des Bundesministeriums für Inneres

 

Im vergangenen Winter wurden vom Bundesministerium für Inneres im Bundesland Salzburg

Hubschrauber für Lawinenerkundungsflüge eingesetzt. Derzeit gibt es in Salzburg drei

private Hubschrauberunternehmen. Wirtschaftlich gesehen stellt sich die Frage, ob nicht

kommerzielle Hubschrauberunternehmen vor Ort für derartige Erkundungsflüge bzw.

Katastropheneinsätze eingesetzt werden könnten, um effizient Kosten zu sparen. Außerdem

muß das Land Salzburg im Zuge des Finanzausgleiches beträchtliche Geldmittel für die

Hubschraubereinsätze des Bundesministeriums für Inneres aufbringen.

Die unterzeichneten Abgeordneten stellen daher an den Bundesminister für Inneres folgende

 

Anfrage:

 

1. Über wie viele Hubschrauber verfügt derzeit das Innenministerium?

 

2. Wo sind diese ständig stationiert?

 

3. Wann ist die Anschaffung neuer Geräte geplant?

 

4. Wie viele neue Hubschrauber werden angeschafft?

 

5. Wie hoch sind die Kosten für diese neuen Fluggeräte?

 

6. Wie viele haupt -  und nebenberufliche Piloten stehen derzeit für Einsätze zur Verfügung?

 

7. Welche und wieviele Einsätze wurden in den Jahren 1996, 1997 und 1998 mit diesen

     Fluggeräten geflogen (Aufschlüsselung nach Katastropheneinsätzen, Lawinenerkundungen,

     Exekutiveinsätzen etc. sowie nach Bundesländern)?

 

8. Wie hoch sind die jährlichen Fixkosten dieser Fluggeräte und wie hoch sind die

     Flugstundenpreise?

9. Wie hoch waren 1996, 1997 und 1998 die finanziellen Mittel, die die einzelnen

     Bundesländer für die Hubschraubereinsätze Ihres Ministeriums aufbringen mußten

     (Aufschlüsselung nach Art des Einsatzes sowie nach Bundesländern)?

 

10. Wie erfolgt die Trennungsrechnung bei Hubschrauberflügen zwischen den Exkutiv

       Einsätzen des Bundes und Rettungs -  bzw. Katastropheneinsätzen für die Bundesländer

       gemäß Verträgen nach Art. 15a B - VG?

 

11. Wurden bisher von Ihrem Ministerium für Erkundungsflüge bzw. für

       Katastropheneinsätze private Hubschrauberunternehrnen herangezogen?

       a) Wenn ja, wieviele Unternehmen bei wievielen Einsätzen (Aufschlüsselung nach

       Bundesländern)?

       b) Wenn nein, warum nicht?

 

12. Werden Sie in Zukunft private Hubschrauberunternehmen für derartige Flugeinsätze

       heranziehen?

       a) Wenn ja, bis wann wird mit diesen privaten Einsätzen zu rechnen sein?

       b) Wenn nein, warum nicht?