6536/J XX.GP

 

ANFRAGE

 

 

des Abgeordneten Wabl, Freundinnen und Freunde

 

an den Bundesminister für Inneres

 

betreffend

               

              Verkauf von Waffen aus ehemaligen NS - Beständen mit NS - Insignien durch den

                Verteidigungsminister Fasslabend - Verdacht auf Verletzung des Abzeichengesetzes

                und Verdacht auf Verletzung des Kriegsmaterialgesetzes § 5

 

Sachlage

 

1. Minister Fasslabend meinte im Verteidigungsausschuß am 30. Juni 1999, daß die

    Waffen an einen Kärntner Waffenhändler verkauft wurden und ihn alles andere nichts

    mehr angehe.

 

2. Die Aussprache im Ausschuß wurde verweigert.

 

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende

 

 

ANFRAGE:

 

1. Wie konnte das Innenministerium nach Auschwitz überhaupt solch einen Antrag auf

                Handel mit nationalsozialistisch signierten Waffen zulassen?

 

2. Nach Auschwitz - hat das Innenministerium geprüft, ob durch eine solche Vorgangsweise

                der Tatbestand der Verletzung des Abzeichengesetzes erfüllt ist? ?

 

3. Hält es der Innenminister der Republik Österreich nach Auschwitz für angebracht bei

                solchen Waffengeschäften mit dem Verteidigungsminister Fasslabend weiter zusam -

                menzuarbeiten ?