6547/J XX.GP
der Abgeordneten Mag. Haupt, Dr. Pumberger, Dr. Povysil, Dr. Kurzmann
und Kollegen
an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales
betreffend „Neue Diagnosemöglichkeit für Atherosklerosepatienten“
Das bisher übliche Diagnoseverfahren zur Erkennung von
Atheroskleroseerkrankungen, die bildliche Darstellung der betroffenen Arterien mittels
Angiographie, kann jetzt - dank der am Wiener AKH entwickelten Magnetresonanz -
Angiographie - deutlich verbessert werden.
Völlig ohne Röntgenstrahlen, mit der Injektion einer wesentlich kleineren Menge
Kontrastmittel und einem Zeitaufwand von weniger als einer Stunde, ist eine
Bilddarstellung der Gefäße des gesamten Beines möglich, wobei alle Blutgefäße
unterhalb der Körperhauptschlagader in einem Untersuchungsgang abgebildet werden.
Diese Methode wird - von der medizinischen Fachwelt - als wesentlicher Fortschritt
betrachtet, da sich sowohl das Risiko für den Patienten verringert, als auch die Kosten
von 15.000 bis 17.000 Schilling pro Untersuchung bei herkömmlichen Angiographien,
auf weniger als 10.000 Schilling pro Untersuchung minimieren.
Die unterfertigten Abgeordneten richten in diesem Zusammenhang an die Frau
Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales nachstehende
Sind bezüglich des Österreichischen Krankenanstaltenplanes Maßnahmen vorgesehen,
um diese neue Untersuchungsmethode, in allen Schwerpunktkrankenhäusern so
schnell als möglich zu etablieren? Wenn nein, warum nicht?