1696/J XXIII. GP

Eingelangt am 25.10.2007
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Anfrage

des Abgeordneten Zanger

Kolleginnen und Kollegen

an den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie

Anfrage zum Ausbau er L601 zu einer zweispurigen Schnellstraße

Die bereits bestehende L601 (Schröttenlandesstraße) verläuft durch das Lassnitztal und soll parallel zur Koralmbahn zur zweispurigen Schnellstraße (Autobahnzubringer zur A9) ausgebaut werden. Das brächte eine wesentliche Entlastung der B 76 und somit gleichzeitig auch mehr Flüssigkeit für den Pendlerverkehr. Von der Verringerung der Umwelt- und Lärmbelastung ganz zu schweigen.

Die L601 ist als zweispurige Parallelstraße zur Koralmbahn geplant. Würde sie gebaut, würde die Weststeiermark über einen leistungsfähigen Autobahnzubringer zur Phyrnautobahn (A9) verfügen. Bisher haben die zuständigen politischen Entscheidungsträger eine Finanzierung des Projektes abgelehnt.

In diesem Zusammenhang richten die unterfertigten Abgeordneten an den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie

Anfrage:

1.             Bestehet von Seiten des Verkehrsministeriums im Zusammenhang mit dem Ausbau der L601 eine verkehrspolitische Absprache mit den zuständigen Landesbehörden?

2.             Wenn ja, welche?

3.             Wenn nein, warum nicht?

4.             Ist von Seiten des Bundesministeriums für Verkehr ein Eingriff in das regionale Verkehrskonzept im Fall der L601 angedacht?

5.             Wenn ja in welcher Form?

6.             Wenn nein warum nicht?

7.             Sind bei einer Neutrassierung und -bau der L 601 Schröttenstraße, eine Trasse, die der   Weststeiermark   endlich    einen    leistungsfähigen   Autobahnzubringer   zur Phyrenautobahn (A9) bringen würde, auch Finanzmittel aus dem Bundesbudget vorgesehen?


8.             Wenn ja, in welchem VA-Ansatz sind diese Mittel im Budget zu finden?

9.             Wenn nein, warum nicht?